Gate News Nachricht: Diese Woche hat der führende Bitcoin-Asset-Manager Nakamoto Holdings offengelegt, dass er einen Teil seiner Bitcoin-Reserven verkauft hat, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Während der Bitcoin-Preis um nahezu 50 % gegenüber dem Allzeithoch gefallen ist, hat diese Maßnahme die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich gezogen. Nakamoto verkaufte im März 284 Bitcoins im Gesamtwert von etwa 20 Millionen US-Dollar; der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei rund 70k US-Dollar, während die Erwerbskosten bei 118171 US-Dollar lagen. Das Unternehmen hält derzeit 5058 Bitcoins im Wert von etwa 338 Millionen US-Dollar und liegt damit auf Platz 20 der weltweit größten Bitcoin-Asset-Manager.
Analyst Satish Patel wies darauf hin, dass Satoshi Nakamoto und andere Digital-Asset-Management-Unternehmen (DAT), die sich eher auf Asset-Aufbau als auf selbsttragenden Betrieb stützen, unter „enormem Druck“ stehen. Der Abschlag spiegelt strukturelle Bedenken wider, darunter das Risiko einer Verwässerung von Anteilen, operative Verluste und der Vertrauensschaden für Investoren durch Zwangsverkäufe. Obwohl Nakamoto eingeschränkt ist, erwarb das Unternehmen im Februar eine Medienfirma, BTC Inc, sowie den Hedgefonds UTXO Management, um die Cashflows zu erhöhen. Seine an der Nasdaq gelisteten Aktien fielen am Donnerstag um 3 % und lagen damit fast 95 % unter dem historischen Hoch im Mai.
Im Kontrast dazu hat der japanische Digital-Asset-Manager Metaplanet seine Bitcoin-Bestände fortlaufend aufgestockt. Kürzlich kaufte er etwa 5075 Bitcoins im Gesamtwert von rund 405 Millionen US-Dollar und wurde damit zum weltweit drittgrößten DAT. Obwohl der Kurs des Unternehmens weiterhin weit unter dem letzten Höchststand liegt und um 84 % unter dem historischen Hoch im Juni, hat es keine Kryptowährungen verkauft; das zeigt eine entschlossene Kaufstrategie.
Patel erklärte, dass die Branche zwar unter Druck steht, einige DAT jedoch versuchen, ihre Fähigkeit zur Kontrolle von Vermögenswerten in einer Phase schwächelnder Märkte zu stärken, indem sie Bitcoins kontinuierlich erwerben und die Cashflow-Struktur optimieren. Diese Strategie könnte Investoren ein Signal geben: Vor dem Hintergrund zunehmender Bitcoin-Volatilität existieren institutionelle Aufstockungen und Verkäufe nebeneinander; die zukünftige Marktrichtung dürfte weiterhin stark von der operativen Entwicklung und den Kapitalmaßnahmen der Unternehmen abhängen.