Microsoft entdeckt eine Windows-Crypto-Clipper-Kampagne über die Tor-Infrastruktur am 19. Juni

Laut Microsoft Threat Intelligence und Microsoft Defender Experts hat das Unternehmen am 19. Juni eine kampagnenartige Windows-basierte Kryptowährungs-Clipper-Malware entdeckt, die seit Februar 2026 gezielt Nutzer angreift. Die Bedrohung verbreitet sich über bösartige Verknüpfungsdateien (.lnk) auf entfernbaren USB-Laufwerken und erfasst Wallet-Adressen, Seed-Phrasen und private Schlüssel. Die Malware nutzt einen integrierten Tor-Proxy, um die Netzwerkaktivität zu verbergen, und kann kopierte Krypto-Adressen durch vom Angreifer gesteuerte ersetzen, wodurch Transaktionen umgeleitet werden. Außerdem enthält sie Funktionen zur Remote-Codeausführung und erstellt geplante Aufgaben, um die Persistenz aufrechtzuerhalten. Microsoft Defender Antivirus erkennt die zugehörigen Komponenten als Trojan:Win32/CryptoBandits.A.
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