Von Aktionären auf Microsoft verklagt wegen verlangsamtem Wachstum von Azure und steigenden KI-Kosten am 12. Juni

Laut Reuters reichten am 12. Juni von Aktionären angeführt durch die City of St. Clair Shores Police and Fire Retirement System eine Klage gegen Microsoft beim Bundesgericht in Seattle ein. Dabei wird behauptet, das Unternehmen habe ein verlangsamtes Wachstum in Azure sowie steigende Kosten für die KI-Infrastruktur verschleiert. In der Klage wird auf den am 28. Januar veröffentlichten Ergebnisbericht von Microsoft verwiesen, wonach das Wachstum der Azure-Umsätze im Dezember-Quartal auf 39% nachließ, nachdem es zuvor 40% betragen hatte, während die Investitionsausgaben bei 37,5 Milliarden US-Dollar lagen. Nach der Gewinnmeldung fielen die Microsoft-Aktien am 29. Januar um 10% und löschten damit rund 357 Milliarden US-Dollar an Börsenwert aus – der größte Ein-Tages-Rückgang des Unternehmens in fast sechs Jahren. In der Beschwerde wird außerdem behauptet, Microsoft habe Schwierigkeiten bei der Einführung von Copilot nicht offengelegt und habe nur 15 Millionen bezahlte Microsoft-365-Copilot-Sitze verkauft. CEO Satya Nadella und CFO Amy Hood werden als Beklagte genannt. Microsoft sagte, die Vorwürfe seien unbegründet.
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