Laut einer Analyse von CNBC ist die Aktie von Meta in diesem Jahr um mehr als 17 % gefallen, obwohl das Unternehmen in diesem Monat mehrere KI-Initiativen vorgestellt hat – von günstigeren Smart-Brillen über Unternehmenswerkzeuge bis hin zu einer Partnerschaft mit Qualcomm für eine vorhergesagte Märkte-App. Wall-Street-Analysten sagen, dass Anleger nicht mehr von KI-Produktankündigungen beeindruckt sind; sie konzentrieren sich darauf, ob diese Werkzeuge genügend Umsätze und Gewinne generieren werden, um Metas aggressive Ausgaben für Rechenzentren zu rechtfertigen.
Meta hat am 29. April seine Investitionsrichtlinie für 2026 auf 125 Milliarden bis 145 Milliarden US-Dollar angehoben, eine Steigerung um 10 Milliarden US-Dollar gegenüber der vorherigen Prognose, mit Verweis auf steigende Speicher- und Chippreise. Der Piper-Sandler-Analyst Thomas Champion sagte gegenüber CNBC, die Erhöhung der Investitionsausgaben sei eine „Enttäuschung“ gewesen, die das starke Umsatzwachstum überschattet habe. Analysten sehen jedoch potenzielle Einnahmequellen: Metas neuer KI-gestützter Business-Messaging-Agent könnte einen Markt im Wert von 75 Milliarden US-Dollar erschließen, während das kostenpflichtige Meta-One-Abonnement des Unternehmens – mit Preisen zwischen 7,99 und 19,99 US-Dollar monatlich – bis 2028 bei einer Durchdringung von 2–4 % zusätzliche Einnahmen von 5 Milliarden bis 10 Milliarden US-Dollar generieren könnte, so Evercore ISI.