Gate News Nachricht, 22. April — Meta gab am 21. April bekannt, dass das Unternehmen mit dem Bau eines neuen Rechenzentrums in Oklahoma begonnen hat, ein Projekt im Wert von mehr als $1 Milliarden, während das Unternehmen seine Recheninfrastruktur für KI ausbaut. Die Einrichtung ist Metas erstes Rechenzentrum in Oklahoma und das 28. in den Vereinigten Staaten.
Der Standort soll bei Bauarbeiten in der Spitze mehr als 1.000 Arbeitsplätze schaffen und nach Abschluss ungefähr 100 operative Stellen. Meta übernimmt die gesamten Kosten für Wasser- und Abwasserdienstleistungen für die Einrichtung. Das Projekt spiegelt den breiteren Anstieg der Investitionsausgaben des Unternehmens wider: Metas Investitionsausgaben stiegen von etwa $28 Milliarden im Jahr 2023 auf erwartete $70 Milliarden bis $72 Milliarden im Jahr 2025. CEO Mark Zuckerberg erklärte, das Unternehmen baue die Kapazitäten frühzeitig für die optimistischsten KI-Ergebnisse auf, darunter mögliche Superintelligenz — KI-Systeme, die bei vielen Aufgaben die menschliche Intelligenz übertreffen würden.
Meta plant außerdem Multi-Gigawatt-Supercluster, darunter den Hyperion-Campus in Louisiana, der mit etwa 2 Gigawatt beginnt und Kapazitäten bis zu 5 Gigawatt erreichen kann. Die Anlage in Tulsa ist Teil von Metas umfassendem US-Rechenzentrums-Ausbau bis 2028.
Die Expansion erhöht den Druck auf die lokale Infrastruktur, insbesondere auf die Stromversorger in Oklahoma. Ein Versorger beantragte die Genehmigung bei der Oklahoma Corporation Commission und verwies auf eine beispiellose Stromnachfrage durch Rechenzentren und andere Industrieunternehmen; der Versorger schätzte, dass die neuen Erzeugungskosten etwa $10 pro Monat zu den durchschnittlichen Haushaltsrechnungen hinzuzählen könnten. Rechenzentren verbrauchen große Mengen Wasser — eine Google-Einrichtung in Pryor, Oklahoma, nutzte vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2025 mehr als 1,1 Milliarden Gallonen. Hyperscale-Rechenzentren schaffen typischerweise weniger als 10 Jobs pro Struktur auf einem Campus, so das Oklahoma Department of Commerce.
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