Laut einer Studie von Eugene Investment Securities fiel der südkoreanische KOSPI-Index von seinem Intraday-Höchststand am 19. Juni bei 9.385 Punkten um 21 % auf 7.387 Punkte bis zum 3. Juli. Der Forscher stellte fest, dass nach den durch gehebelte ETFs im Mai ausgelösten Erwartungen der Großteil der überschüssigen Spekulationsblase inzwischen abgebaut sei, wobei der Index in die Nähe des Niveaus vor der ETF-Einführung von rund 8.228 Punkten zurückgefallen sei.
Der Schlüssel zur Markterholung liegt darin, ob die Unternehmensgewinne die hohen Erwartungen übertreffen. Eugene Investment Securities betonte, dass die Quartalszahlen der US-Technologiegiganten Ende Juli ein entscheidender Test sein werden, da diese Unternehmen sowohl ihr Gewinnwachstum als auch ihre Investitionen in großem Umfang aufrechterhalten haben. Der Zeitpunkt ist entscheidend: Sollten die Gewinne die Markterwartungen verfehlen, könnte die Dynamik schnell nachlassen.