Laut einer Studie der Bank von Korea, die am 18. Juni veröffentlicht wurde, hat die Notenbank festgestellt, dass ausländische Anlageeinnahmen im Ausland für eine Wiederanlage zurückbehalten werden, statt nach Korea zurückgeführt zu werden. Dadurch hat sich die Lücke zwischen den buchhalterischen Anlageüberschüssen und den tatsächlichen Devisenzuflüssen vergrößert. Das erklärt, warum der Won trotz starker Exporte von Halbleitern und nahezu rekordhohen Handelsüberschüssen unterdurchschnittlich performt hat.
Der Won hat in diesem Jahr mehr als 5% an Wert verloren und zählt damit zu den schlechtesten Währungen Asiens. Die Analyse der Notenbank zeigt, dass ein Anstieg des Umfangs der Auslandsinvestitionen um 3% den Dollar-Won-Kurs um ungefähr 0,7 Prozentpunkte nach oben treibt, während ein Anstieg der Anlageeinnahmen um 8% den Kurs um etwa 0,4 Prozentpunkte senken könnte.