Kambi verpflichtet sich zu 100 % AI-gebotenem World Cup-Handel, da die Bet-Automatisierung im 1. Quartal 60 % erreicht

Der regulierte B2B-Sportwetten-Lieferant Kambi meldete für das 1. Quartal 2026 einen EBITDA-Anstieg von 63,5% im Jahresvergleich. Der CEO Werner Bercher bekräftigte seine Behauptung, dass die gesamte FIFA-Weltmeisterschaft 2026 im Wert von einem KI-Handelssystem bepreist und risikogesteuert wird, wobei ein neuer Datenpunkt seine Aussage untermauert – die Automatisierung von Wetten liegt im 1. Quartal bereits bei 60% im gesamten globalen Netzwerk des Unternehmens.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Kambi-Umsatz im 1. Quartal 2026 stieg um 4,9% auf 43,5 Millionen Euro, das EBITDA sprang um 63,5% auf 5,7 Millionen Euro.
  • 60% der Wetten im 1. Quartal über das Netzwerk wurden per KI bepreist und gehandelt, nach 49% im Jahr 2025.
  • CEO Werner Becher bestätigte die vollständige Automatisierung für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 – ein Novum für den Lieferanten.

Q1-Ergebnisse zeigen 43,5Mio. Euro Umsatz und 5,7Mio. Euro EBITDA

Kambi veröffentlichte am Mittwochmorgen seinen Bericht für das 1. Quartal 2026: Der Umsatz lag bei 43,5 Millionen Euro, das operative Ergebnis bei 4,2 Millionen Euro und das EBITDA stieg deutlich im Jahresvergleich. CEO Werner Becher stellte das Quartal als Beleg dafür dar, dass der Lieferant nach einem schwierigen 2025 mit großen Kundenmigrationen wieder ins Wachstum zurückgekehrt ist.

In einem Interview mit NEXT.io, das zusammen mit den Ergebnissen veröffentlicht wurde, sagte Becher, dass die FIFA-Weltmeisterschaft selbst zu 100% per KI gehandelt wird. Damit werde sie zum ersten großen globalen Turnier, das im Netzwerk vollständig automatisiert ist – sowohl beim Pricing als auch im Risikomanagement. Die Kennzahl zur KI-Wettenautomatisierung im 1. Quartal ist der zentrale operative Meilenstein: Sie lag im Januar erstmals über 50% und erreichte für das gesamte Quartal 60%. Die Rollouts werden nun auf Tennis, Basketball und Eishockey ausgeweitet, nachdem Fußball bereits zu Jahresbeginn vollständig mit KI abgedeckt war.

PMU, das französische Monopol für Pferderennen, ist seit einigen Wochen bei Kambi live und sei „sehr erfolgreich“, so Becher. Atlantic Lottery und die Lottery von British Columbia wählten beide diese Woche Kambi als ihren Sportwetten-Lieferanten und erweiterten damit die Präsenz des Unternehmens live in sieben der zehn Provinzen Kanadas.

Becher wies Vorhersagemarkt-Prognosen als strategische Sorge zurück und sagte, die Plattformen hätten „keine wesentlichen Auswirkungen“ auf das Geschäft von Kambi in regulierten US-Bundesstaaten. Diese Position steht im Kontrast zum größeren regulatorischen Druck, dem Betreiber von Vorhersagemärkten durch die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten und die American Gaming Association ausgesetzt sind. Diese hatte den Kampf gegen nicht regulierte Event-Verträge als richtungsweisend für die lizensierte Branche bezeichnet.

Kambi hatte zuvor behauptet, es habe explizite regulatorische Warnungen erhalten, dass die Teilnahme an Vorhersagemärkten seine Lizenzierung in mehreren US-Gerichtsbarkeiten gefährden würde.

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