Laut JPMorgan-Analysten unter Leitung des Managing Directors Nikolaos Panigirtzoglou könnte eine gestiegene Stablecoin-Nutzung im vergangenen Jahr nicht in ein proportionales Wachstum der Marktkapitalisierung übergehen. Der entscheidende Grund ist die zunehmende Stablecoin-Umlaufgeschwindigkeit, die die Transaktionshäufigkeit anhand desselben Tokens misst. Eine höhere Umlaufgeschwindigkeit ermöglicht es, dass mit derselben Menge an Stablecoins deutlich mehr Transaktionen abgewickelt werden können, was das Marktkap-Wachstum potenziell begrenzt, selbst wenn die Zahlungsakzeptanz exponentiell steigt.
Der Stablecoin-Markt ist im vergangenen Jahr um nahezu 100 Milliarden US-Dollar gewachsen und liegt einschließlich renditebringender Stablecoins bei über 300 Milliarden US-Dollar. Das On-Chain-Transaktionsvolumen wird für dieses Jahr auf eine jährliche Rate von ungefähr 17,2 Billionen US-Dollar geschätzt. JPMorgan prognostiziert für 2028 eine größere Stablecoin-Marktkapitalisierung von 500 bis 600 Milliarden US-Dollar.