Jefferies startet IREN mit einem Kursziel von 79 US-Dollar und sieht 30% Aufwärtspotenzial auf die AI-Cloud-Strategie

Laut Jefferies hat die Investmentbank diese Woche die Berichterstattung über IREN aufgenommen, einen von Bitcoin-Mining zu einem Anbieter von KI-Infrastruktur gewechselten Konzern. Das Kursziel liegt bei 79 US-Dollar und impliziert einen Aufschlag von rund 30% auf das Kursniveau vom Mittwoch nahe 60,50 US-Dollar.

Jefferies geht davon aus, dass IRENs Strategie, eigene KI-Cloud-Infrastruktur zu betreiben, über einen Zeithorizont von 10 bis 20 Jahren höhere Cashflows erzeugen wird als ein Modell der Vermietung von Rechenzentrumsflächen. Als Begründung nennt die Bank den gesicherten Zugang zu etwa 6 Gigawatt globaler Stromkapazität, von der derzeit nur rund 10% genutzt werden. Das Unternehmen schätzt, dass der Ausbau von IRENs GPU-Cloud sowie die Verträge mit Microsoft und Nvidia 3,1 Milliarden US-Dollar an jährlichen wiederkehrenden Einnahmen ermöglichen könnten.

Die Bewertung erfolgt in einer Phase, in der IREN global expandiert: Diese Woche hatte das Unternehmen die Übernahme des spanischen Rechenzentrumsentwicklers Nostrum angekündigt und damit in Europa rund 490 Megawatt Netzleistung hinzugesetzt. Zuvor hatte IREN außerdem Pläne für einen Campus mit 800 Megawatt Rechenzentrumsleistung in South Australia veröffentlicht, um die KI-Nachfrage im Asien-Pazifik-Raum zu bedienen.

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