Japanische Automobilhersteller beschleunigen die Entwicklung von Motoren ohne Seltene Erden, Astemo strebt Produktion bis 2030 an

Laut Setn News vom 29. Juni verstärken japanische Autohersteller ihre Bemühungen, die Abhängigkeit von Seltenerd-Materialien in Elektrofahrzeugen zu verringern. Astemo, ein großer japanischer Teilezulieferer, hat kürzlich einen bahnbrechenden seltenerdfreien Motor vorgestellt, der anstelle des Seltenerdelements Neodym Eisen verwendet und dabei hohe Leistung beibehält. Das Unternehmen plant, die Technologie um 2030 herum in die Serienproduktion von Fahrzeugen einzuführen.

Andere Hersteller machen rasche Fortschritte: Der neueste Nissan Leaf EV hat den Einsatz schwerer Seltenerden im Vergleich zum ersten Modell um etwa 90 % reduziert, während Mitsubishi Rayons seltenerdfreie Motoren 2023 in Produktion gingen und bereits in den Scheibenwischern des Honda Accord eingesetzt werden. Japans Wandel in der Automobilindustrie ist auf Schwachstellen in der Lieferkette zurückzuführen, die 2010 zutage traten, als Spannungen um den Export von Seltenerden aufkamen.

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