Iran wird erneut vorgeworfen, eine einmalige "Durchfahrtsgebühr" von 2 Millionen US-Dollar zu verlangen.

Goldene Finanzberichte, 24. März: Quellen zufolge hat der Iran begonnen, von einigen Handelsschiffen, die durch den Persischen Golf passieren, Transitgebühren zu erheben. Dies deutet weiter darauf hin, dass der Iran die Kontrolle über diese weltweit wichtigste maritime Energiepassage besitzt. Laut Insider erhebt der Iran vorübergehend Einmalgebühren von bis zu 2 Millionen US-Dollar pro Fahrt, was faktisch die Einrichtung inoffizieller Kontrollpunkte in dieser Wasserstraße bedeutet. Die iranische Regierung hat diese Behauptung zuvor jedoch dementsprechend bestritten (am 23. März veröffentlichte die iranische Botschaft in Indien auf sozialen Medien, dass die Behauptung, Iran erheben 2 Millionen US-Dollar von Schiffen, die durch den Persischen Golf fahren, „unbegründet“ sei). Obwohl die genauen Mechanismen, einschließlich der Zahlungswährung, noch unklar sind und diese Maßnahme scheinbar kein systematisches Vorgehen darstellt, haben bereits einige Schiffe die Gebühren gezahlt. Dies zeigt, dass der Iran tatsächlich Kontrolle über den Persischen Golf besitzt. In der Regel passieren täglich etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gasverbrauchs sowie große Mengen an Getreide, Metallen und anderen Gütern diese Wasserstraße. Mit dem Eintritt des vierten Kriegswochen in Nahost unterstreicht dies auch die dringende Nachfrage einiger Verbraucher, die eine kontinuierliche Energieversorgung sicherstellen wollen.
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