Ungarn streicht 8-jährige Haftstrafen für Krypto nach der April-Wahl und löst EU-Streitigkeiten

Laut Bloomberg hat die neue Tisza-Regierung in Ungarn am 11. Juni strafrechtliche Sanktionen für Krypto-Handel abgeschafft und damit eine achtjährige Haftstrafe-Regel rückgängig gemacht, die unter dem früheren Ministerpräsidenten Viktor Orban eingeführt worden war. Die Kehrtwende folgt darauf, dass die Partei von Péter Magyar bei den Parlamentswahlen am 12. April eine Supermehrheit errang. Die Regierung strich die Pflicht zur Validierungsbescheinigung und entkriminalisierte alle Krypto-Dienstleistungen, wodurch die strafrechtliche Verantwortlichkeit sowohl für Nutzer als auch für Dienstanbieter entfällt. Revolut, das seinen Betrieb in Ungarn aufgrund der früheren Regeln ausgesetzt hatte, hat nun einen Weg, Krypto-Dienstleistungen wiederherzustellen. In den kommenden Wochen wird ein neues regulatorisches Rahmenwerk erwartet, das mit den EU-MiCA-Standards in Einklang gebracht wird.
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