Das Repräsentantenhaus schlägt vor, die Wash-Sale-Regeln auf Krypto auszuweiten und schnelle Rückkäufe innerhalb von 30 Tagen zu blockieren

Laut dem Vorsitzenden des Haushaltsausschusses des Repräsentantenhauses, Jodey Arrington, führte das Repräsentantenhaus am 17. Juni den Gesetzentwurf H.R. 9172 mit dem Titel „Applying Existing Tax Anti-Abuse Rules to Digital Assets Act“ ein, der die Wash-Sale-Beschränkungen auf Krypto-Transaktionen ausweiten würde. Nach dem Vorschlag würden Anleger, die digitale Vermögenswerte mit Verlust verkaufen, daran gehindert, diesen Verlust geltend zu machen, wenn sie einen wesentlich identischen Vermögenswert innerhalb von 30 Tagen vor oder nach dem Verkauf erneut erwerben, was die Regeln für traditionelle Aktien und Wertpapiere widerspiegelt.

Der Gesetzentwurf sieht Ausnahmen für qualifizierte US-Dollar-Stablecoins sowie digitale Vermögenswerte vor, die durch Staking, Mining und ähnliche Validierungsaktivitäten erworben wurden. Außerdem erweitert er die Regeln zu „constructive sales“ auf Krypto und zielt auf Positionen im Wert von über 500 Millionen US-Dollar, bei denen Steuerpflichtige und nahestehende Parteien weniger als 10% Eigentum halten. Der Vorsitzende des Ausschusses für Ways and Means, Jason Smith, sagte, die Änderung schließe Steuerlücken, die digitale Vermögensinvestoren unter den bestehenden Regeln ausgenutzt hätten, die verfasst worden seien, bevor Krypto in Erscheinung getreten sei.

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