Laut Barron's sind die Aktien von Goldminenbetreibern deutlich zurückgegangen, nachdem die Goldpreise seit Ende Februar von 5.247 US-Dollar je Unze auf über 4.500 US-Dollar gefallen sind. Der VanEck Vectors Gold Miners ETF (GDX-US), der große Bergbauunternehmen verfolgt, darunter Newmont (NEM-US) und Barrick Mining, ist seit seinem Februar-Hoch um 24% gesunken.
Analysten betrachten Goldminenaktien als eine stark gehebelte Anlage auf Gold, da die Unternehmen feste Kosten für Betrieb und Ausrüstung haben. Wenn die Goldpreise fallen, kommt es bei den Bergbauunternehmen zu einer stärkeren Gewinnkompression, was zu deutlich steileren Kursrückgängen führt. Umgekehrt gewinnen Goldminenaktien typischerweise deutlich mehr als Gold selbst, potenziell mit Renditen von über 15%. JPMorgan-Strategen gehen davon aus, dass Gold bis 2027 5.245 US-Dollar je Unze erreichen könnte – rund 16% höher als die aktuellen Niveaus – und stützen damit den bullischen Ausblick für Minenaktien.