Laut EJFQ stiegen die Goldpreise Anfang Juli auf 4.068,65 US-Dollar je Feinunze, nachdem sie im Juni um 11,72 % gefallen waren – der stärkste monatliche Rückgang seit Oktober 2008. Das Edelmetall ist seit seinem Höchststand um 27,97 % gefallen und bildete am 26. Juni ein technisches „Ultimate Death Cross“-Muster, als die 50-Tage-Durchschnittslinie zum ersten Mal seit September 2023 unter die 200-Tage-Linie fiel.
Historische Daten deuten darauf hin, dass das Death Cross eher ein nachlaufender Indikator als ein bärisches Signal ist. In den letzten 50 Jahren ging dem Ultimate Death Cross in den vergangenen Jahrzehnten eine positive Rendite voraus, wobei Gold typischerweise innerhalb von 7–10 Handelstagen seinen Tiefststand erreichte. Gold befindet sich derzeit in einem vier Monate andauernden Rückgang, was historisch ein Zeichen für extrem überverkaufte Bedingungen vor einer Erholung ist. Daten ab 1973 zeigen, dass Gold nach vier oder mehr aufeinanderfolgenden monatlichen Rückgängen in fast 70 % der Fälle in den folgenden zwei Monaten zulegte, mit einer durchschnittlichen Rendite von 1,72 %. Juli, August und September sind traditionell starke Monate für Gold, wobei August und September eine Gewinnwahrscheinlichkeit von rund 56,6 % aufweisen. Goldman Sachs hält an einem Jahresendziel von 4.900 US-Dollar je Feinunze fest, während UBS prognostiziert, dass Gold innerhalb von 12 Monaten auf 5.200 US-Dollar steigen könnte.