Gate News-Meldung, 20. April — Frankreich hat laut Beamten des Innenministeriums im Jahr 2025 mindestens 41 kryptobezogene Entführungen und Einbrüche in Wohnhäusern verzeichnet, während die Sicherheit rund um wichtige Blockchain-Konferenzen angesichts des Anstiegs sogenannter Schraubenschlüssel-Angriffe verschärft wurde. Das Innenministerium bereitet neue Maßnahmen vor, während eine Präventionsplattform bereits Tausende Registrierungen angezogen hat.
Weltweit haben das Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK und der Forscher Jameson Lopp 72 Vorfälle physischer Nötigung im Jahr 2025 verifiziert, das ist ein Anstieg von 75% gegenüber dem Vorjahr. Frankreich machte 19 dieser Fälle aus — mehr als das Doppelte der in den Vereinigten Staaten insgesamt erfassten Zahl. Bei einem Schraubenschlüssel-Angriff wird mit körperlicher Gewalt versucht, Opfer dazu zu zwingen, den Zugang zu ihren digitalen Vermögenswerten herauszugeben. Opfer werden zunehmend über soziale Medien, öffentliche Auftritte, geleakte Datensätze und „Follow-home“-Überwachung identifiziert.
Die Angriffe haben Befürchtungen geweckt, dass Frankreichs Ziel, ein europäischer Krypto-Hub zu werden, zu mehr Risiken führt. Einige Führungskräfte engagieren Bodyguards und verschärfen die Haussicherheit. Vorschläge, die Kryptobesitzer dazu verpflichten, Vermögenswerte zu deklarieren, stoßen auf Gegenwind, da ein solches zentrales Register eine Ziel-Liste für Kriminelle schaffen könnte. Obwohl die physische Natur dieser Verbrechen eine Beweisspur hinterlässt, die sich möglicherweise leichter untersuchen lässt als Online-Diebstahl, stellen die Vorfälle weiterhin Herausforderungen für Strafverfolgungsbehörden und politische Entscheidungsträger dar.
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