Fed-Vertreter Williams hält die aktuelle geldpolitische Ausrichtung für ausreichend, um die Inflation auf das 2%-Ziel zu senken.

John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank von New York, sagte am 25. Juni, dass die aktuelle Geldpolitik „voll und ganz in der Lage“ sei, die Inflation auf das 2%-Ziel der Fed zu senken, obwohl Risiken für die Erreichung sowohl der Beschäftigungs- als auch der Preisstabilität bestehen bleiben. Daten des US-Handelsministeriums, die am selben Tag veröffentlicht wurden, zeigten, dass die Inflation der persönlichen Konsumausgaben (PCE) im Mai im Jahresvergleich um 4,1% gestiegen ist, der höchste Wert seit April 2023 und mehr als das Doppelte des 2%-Ziels.

Williams führte die derzeit erhöhte Inflation auf drei Faktoren zurück: höhere Zölle auf Importe, Konflikte im Nahen Osten, die die Energie- und Rohstoffpreise in die Höhe treiben, und eine starke Nachfrage nach bestimmten Technologieprodukten, die durch KI-Investitionen angetrieben wird. Er merkte an, dass groß angelegte Investitionen in die KI-Infrastruktur eine neue Herausforderung für die Fed darstellen, die von den Verantwortlichen verlangt, sowohl auf Produktivitätssteigerungen zu warten als auch auf kurzfristigen Preisdruck zu achten.

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