ETH fällt in 15 Minuten leicht um 0,12 %: Technische Hemmnisse und institutionelle Kapitalabflüsse wirken zusammen.

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Am 1. Juli 2026, von 12:00 bis 16:00 (UTC), bewegte sich ETH im Bereich von 1.566,52 bis 1.572,6 USDT leicht abwärts, mit einer Rendite von -0,12% und einer Schwankungsbreite von 0,39%. Der leichte Preisrückgang erfolgte vor dem Hintergrund einer äußerst fragilen Marktstimmung; der Fear & Greed Index lag bei nur 11, auf dem Niveau „extreme Angst“ (Extreme Fear). ETH fiel in den letzten 7 Tagen um insgesamt 5,87% und in den letzten 30 Tagen um 20,42%.

Der Hauptantrieb dieser Bewegung ist der anhaltende technische Druck. Das 4-Stunden-Chart zeigt einen fallenden 50-Tage-Durchschnitt; der 200-Tage-Durchschnitt ist seit dem 28. Juni rückläufig. Im Tageschart liegt der 50-Tage-Durchschnitt über dem Preis und fällt weiter. 87% der technischen Indikatoren deuten auf eine rückläufige Richtung hin, was die Abschwächung des kurzfristigen Trends bestätigt. Der leichte Rückgang des Preises in diesem Zeitfenster ist eine Fortsetzung des bestehenden Abwärtstrends.

Darüber hinaus verstärken mehrere Faktoren die Volatilität in Resonanz. On-Chain-Daten zeigen, dass langfristige Halter (3-5 Jahre) beginnen, Positionen mit Gewinn zu schließen, im Gegensatz zu Walen, die auf Unterstützungsniveaus akkumulieren. Der offene Kontrakt von ETH-Futures erreichte ein Allzeithoch; wenn der Funding Rate positiv bleibt, deutet dies darauf hin, dass gehebelte Long-Positionen weiterhin Kosten tragen, und ein leichter Rückgang könnte eine negative Rückkopplung durch Liquidationen auslösen. Die US-Spot-ETH-ETFs verzeichnen anhaltende Nettoabflüsse; am 18. Mai betrug der tägliche Abfluss 86,31 Millionen US-Dollar, was auf mangelndes Vertrauen institutioneller Anleger hindeutet. Die Netzwerkaktivität weicht vom Preistrend ab; der kurzfristige Preis wird eher vom Derivatemarkt als von der On-Chain-Nachfrage getrieben.

Die aktuelle technische Unterstützung liegt im Bereich von 1.500-1.550 US-Dollar. Der Fokus sollte auf dem Verlust oder Gewinn des 50-Tage-Durchschnitts, Änderungen des Funding Rates und den ETF-Kapitalflüssen liegen. Der extreme Angstindex deutet normalerweise auf eine mögliche kurzfristige Erholung hin, aber bevor der Trend eindeutig umkehrt, bestehen weiterhin kurzfristige Volatilitätsrisiken. Es wird empfohlen, die Entwicklung der wichtigsten Unterstützungsniveaus zu beobachten und die Positionen zu kontrollieren.

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