Gate-News-Meldung, 29. April — Thomas Hulick, CEO von Strategy Asset Managers, sagte, dass die Energiepreise zur entscheidenden Variablen in der geldpolitischen Entwicklung der Federal Reserve geworden seien, da die Märkte weitgehend davon ausgehen, dass Fed-Vorsitzender Jerome Powell und das Federal Open Market Committee die Zinssätze unverändert lassen werden. Terminmärkte zeigen, dass die Erwartungen an den Ölpreis über $85 pro Barrel liegen, was weiterhin die Inflationserwartungen nach oben treibt und die untertägige Volatilität in den Renditen von US-Staatsanleihen verstärkt.
Da die Spannungen im Nahen Osten im Zusammenhang mit Iran und mögliche Bedenken wegen einer Blockade der Straße von Hormus weiterhin ungeklärt bleiben, werden die Anleihemärkte gegenüber Inflationsrisiken empfindlich bleiben, so Hulick. „Darum hören wir immer noch Diskussionen über mögliche Zinserhöhungen später in diesem Jahr“, fügte er hinzu. Damit sich die Renditen normalisieren, müssen die Ölpreise möglicherweise auf etwa $70 pro Barrel fallen; danach sollten die Inflationserwartungen nachlassen, sodass die Renditen von Staatsanleihen zu stärker fundamentalen Niveaus zurückkehren können.
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