Das Abwärtsrisiko bleibt bestehen, während Bitcoin einer rekordgleichen sechsmonatigen Verlustserie näherkommt

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Bitcoin BTC$66.891,72 liegt laut Coinglass-Daten auf dem Weg, einen gemeinsamen Rekord von sechs aufeinanderfolgenden monatlichen Verlusten zu erreichen, der nur einmal zwischen August 2018 und Januar 2019 aufgestellt wurde.

Derzeit bei 66.600 US-Dollar müsste BTC in den nächsten 15 Stunden um etwas mehr als 1 % steigen, um über der Marke von 67.300 US-Dollar zu schließen, bei der es den Monat begonnen hat.

Laut Coinglass-Daten fiel Bitcoin im Oktober um 4 %, im November um 18 % und im Dezember um 3 %. Der Abwärtstrend setzte sich auch im Jahr 2026 fort: Im Januar gab es einen Rückgang von 10 %, im Februar von 15 % und im März liegt der aktuelle Stand bei etwa -1 %.

Das letzte Mal, dass Bitcoin sechs aufeinanderfolgende Abwärtsmonate verzeichnete, war zwischen August 2018 und Januar 2019. Dieser Zeitraum wurde von fünf aufeinanderfolgenden Gewinnmonaten gefolgt, was Bitcoin-Bullen ein bescheidenes historisches Beispiel für eine mögliche Erholung bietet.

Abwärtsrisiken bleiben bestehen

Im Gegensatz zu dieser Erfahrung aus 2019 deuten die technischen Indikatoren und die makroökonomische Lage jedoch darauf hin, dass der Druck anhalten könnte.

Bitcoin bleibt über wichtigen langfristigen Unterstützungsniveaus, darunter sein 200-Wochen-Moving-Average bei 59.268 US-Dollar und sein realized price – die durchschnittliche on-chain-Kostenbasis – bei 54.177 US-Dollar, wie Glassnode-Daten zeigen. In früheren Bärenmärkten ist Bitcoin typischerweise unter beide Niveaus gefallen und dort für längere Zeit verblieben.

200WMA + realized Price (Glassnode)

Auch die makroökonomischen Bedingungen bleiben ein Gegenwind. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat die Ölpreise seit über einem Monat über 100 US-Dollar pro Barrel gehalten, was die geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken hinsichtlich Zinssenkungen oder weiterer Straffungen erschwert. Gleichzeitig haben erneute Sorgen um Risiken durch Quantencomputing eine zusätzliche Unsicherheitsdimension geschaffen.

Ein möglicher Lichtblick ist, dass Bitcoin seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten leicht gestiegen ist, was trotz des breiteren Risk-off-Umfelds auf eine gewisse Widerstandsfähigkeit hindeutet.

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