Das US-Justizministerium (DOJ) beschlagnahmt Cloud-Konto der Huione Group in einer Untersuchung wegen Krypto-Geldwäsche und zielt auf Milliarden US-Dollar an Betrugsgewinnen

Laut der Ankündigung des US-Justizministeriums am Dienstag beschlagnahmten bundesstaatliche Behörden ein Cloud-Computing-Konto, das von Tochtergesellschaften der in Kambodscha ansässigen Huione Group genutzt wurde, im Rahmen der Operation Riptide – einer FBI-Kampagne gegen Cyberkriminalität und illegales Krypto-Waschen.

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt A. Tysen Duva erklärte, huione-nahe Unternehmen hätten Kriminellen dabei geholfen, Milliarden US-Dollar an Erlösen aus Anlagebetrug, Cyberüberfällen und anderen illegalen Aktivitäten über Blockchain-Netzwerke hinweg zu transferieren, bevor die Gelder in das legitime Bankensystem geflossen seien. Das Justizministerium identifizierte außerdem die H-Pay Service PLC als Teil der Huione Group. Ein Großteil des Diebstahls sei demnach angeblich von Nordkorea durchgeführt worden. Die Maßnahme folgt auf die 2025 erfolgte Einstufung der Huione Group durch das Financial Crimes Enforcement Network als vorrangige Geldwäsche-Bedrohung im Sinne des USA Patriot Act.

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