DHS Homeland Security Information Network erleidet Cyberangriff, der sensible Regierungsdaten offenlegt.

Laut Nextgov hat das Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) kürzlich einen unbefugten Zugriff auf sein Homeland Security Information Network (HSIN) erlitten, bei dem sensible Planungsdetails für Großveranstaltungen offengelegt wurden. Das DHS erklärte, es habe die betroffenen Systeme umgehend isoliert, die Sicherheitslücke geschlossen und eine umfassende forensische Untersuchung eingeleitet. Es gibt keine Hinweise darauf, dass klassifizierte Netzwerke betroffen waren; das System bleibe für seine Partner betriebsbereit. Der demokratische Senator Mark R. Warner, stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Senats, äußerte sich besorgt über den Vorfall und erklärte, dass die im HSIN enthaltenen Informationen zwar nicht als geheim eingestuft seien, aber hochsensibel und ihre Offenlegung ein Risiko für die nationale Sicherheit darstelle. Er forderte das DHS und das Justizministerium auf, den Vorfall gründlich zu untersuchen und sicherzustellen, dass sich derartige Vorfälle nicht wiederholen.
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