Gate News-Mitteilung, 20. April — Produkte für Investitionen in digitale Assets verzeichneten in der vergangenen Woche Zuflüsse von 1,4 Milliarden US-Dollar (14.–20. April), was die dritte Woche in Folge mit positiven Zuflüssen und die höchste wöchentliche Gesamtsumme seit Januar markiert. Der Anstieg spiegelt eine erneuerte Markterwartung wider, da sich die geopolitischen Spannungen entspannten und Bitcoin über 76.000 US-Dollar ausbrach, was auf einen technischen Wandel nach Wochen des Seitwärtshandels hindeutet. Die Inflationsdaten für März stützten die Bewegung zusätzlich: CPI bei 3,3% und Kerninflation bei 2,6%, beides wurde eher als angebotsgetrieben statt als systemisch wahrgenommen, was den Druck auf Risk Assets verringerte.
Bitcoin führte das Rallye mit 1,116 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen an und brachte damit sein YTD-Gesamtvolumen auf 3,1 Milliarden US-Dollar, laut Coinshares-Daten. Short-Bitcoin-Produkte verzeichneten nur 1,4 Millionen US-Dollar an Zuflüssen, was auf eine begrenzte Nachfrage nach Absicherungen hindeutet, da Anleger bevorzugt an der Aufwärtsseite partizipieren. Regional entfielen 1,5 Milliarden US-Dollar der gesamten Zuflüsse auf die USA, während Deutschland mit $28 million bescheidene Gewinne verbuchte. Die Schweiz wich deutlich ab und verzeichnete $138 million an Abflüssen — der größte wöchentliche Abgang seit November —, was auf eine selektive Risikopositionierung statt auf eine einheitliche globale Optimismus-Welle hindeutet.
Ethereum zog $328 million an und verzeichnete seine stärkste Woche seit Januar; die Zuflüsse seit Jahresbeginn beliefen sich damit auf $197 million. Im Gegensatz dazu verzeichneten XRP und Solana Abflüsse von $56 million bzw. 2,3 Millionen US-Dollar. Trotz der Abflüsse bleibt die Kursentwicklung bei Solana konstruktiv: Die Aktie handelt nahe 85,85 US-Dollar mit stetigen wöchentlichen Gewinnen und hohem Volumen.
Laut dem Analysten Celal Kucuker könnte Solana unter günstigen Marktbedingungen in Richtung $300 bis $450 ansteigen. Technisch hält das Asset eine langfristig ansteigende Trendlinie, die durch konstante höhere Tiefs gestützt wird. Der Kurs prallte kürzlich vom $70-$85 -Demand-Zone- Bereich ab und nähert sich nun dem entscheidenden Widerstandsbereich zwischen $130 und 160. Ein bestätigter Ausbruch über diese Spanne könnte einen Weg in Richtung 190–220 öffnen. Ein Scheitern, die Zone oberhalb von $130 zu halten, würde jedoch die bullische Struktur schwächen; eine Fortsetzung hängt dann von anhaltender Liquidität und der Stärke des breiteren Marktes ab.
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