Commerzbank stellt 50-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der RBA in Frage, da am 2. Juli Abwärtsrisiken auftauchen

Laut Commerzbank-Strategist Volkmar Baur preist der Markt nur eine Wahrscheinlichkeit von 50 % ein, dass die Reserve Bank of Australia die Zinsen in diesem Jahr noch einmal anhebt – er widerspricht dieser Einschätzung jedoch. Baur merkte an, dass die Aufwärtsrisiken im Zusammenhang mit Energie nachgelassen haben, während Abwärtsrisiken durch fallende Immobilienpreise entstehen. Er argumentierte, dass die Inflation deutlich steigen müsste, um die RBA zu einer weiteren geldpolitischen Straffung zu bewegen – ein Szenario, das er nicht erwartet. Er fügte hinzu, dass die Ölpreise seit der letzten Sitzung weiter gesunken seien, wodurch das frühere Risiko konfliktbedingter Preisspitzen bei fossilen Brennstoffen abgenommen habe. Stattdessen konzentriere sich das Hauptabwärtsrisiko auf mögliche starke Rückgänge der Immobilienpreise, die die Konsumausgaben dämpfen und das Wirtschaftswachstum belasten könnten.
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