Der Coinbase-CEO Brian Armstrong hat am Freitag vorgeschlagen, die US-Regeln für akkreditierte Anleger durch einen Test zur finanziellen Bildung zu ersetzen. In einem Gespräch auf dem Yahoo-Finance-Podcast „Power Players“ bezeichnete Armstrong das bestehende System als „veraltet“ und als „regressive Steuer“, die Privatanleger aus Chancen im privaten Markt heraus sperrt. Der aktuelle Rahmen der Securities and Exchange Commission (SEC) von 1982 beschränkt den Zugang zu Private Placements auf Personen mit mehr als 1 Million US-Dollar Nettovermögen, wobei der Wert des selbstgenutzten Wohnsitzes sowie ein jährliches Einkommen von über 200.000 US-Dollar ausgeklammert werden.
Armstrong sagte, „jeder sollte in der Lage sein, teilzunehmen“, wenn er über relevante Themen im Bereich privater Märkte aufgeklärt ist. Er skizzierte mögliche Testbestandteile wie Dollar-Cost-Averaging, das Lesen von Unternehmensoffenlegungen und Finanzberichten, die Positionsgröße sowie Reaktionen während Marktrückgängen. Armstrong räumte ein, dass die Entwicklung des Tests schwierig sein dürfte, da es eine Vielzahl von Anlagephilosophien gibt, sagte jedoch, „ein gemeinsamer Satz an Überzeugungen und bewährten Praktiken“ könne man sich vereinbaren. Als Beispiel dafür, was die Reform für einzelne Anleger freischalten könnte, nannte er eine hypothetische 100-US-Dollar-Investition in die Series-C-Runde des Verteidigungstechnologie-Unternehmens Anduril.
Die SEC legte die Regel für akkreditierte Anleger im Jahr 1982 fest und begrenzte Private Placements auf Investoren mit einem Nettovermögen von mehr als 1 Million US-Dollar, wobei der Wert des selbstgenutzten Wohnsitzes oder ein jährliches Einkommen von über 200.000 US-Dollar ausgeschlossen werden. 2020 führte eine Änderung der SEC-Regeln einen wissensbasierten Weg ein, der über bestimmte FINRA-Lizenzen läuft.
Coinbase startete Pre-IPO-Perpetual-Futures-Kontrakte für Unternehmen einschließlich SpaceX, die derzeit nur für Nicht-US-Nutzer verfügbar sind. Das Unternehmen plant, dieses Produkt in den USA in Partnerschaft mit der SEC auf den Markt zu bringen. Die COIN-Aktie schloss am Freitag bei 163 US-Dollar, ein Rückgang von 1%.
Im Februar sagte SEC-Vorsitzender Paul Atkins: „Finanzielle Raffinesse lässt sich kaum allein anhand von Einkommen oder Nettovermögen messen.“ Die SEC ging dazu über, eine Bundesklage abzuweisen, die im vergangenen September vom Investor Choice Advocates Network eingereicht worden war und die vermögensbasierten Schwellenwerte als willkürlich angefochten hatte.
Was hat Coinbase-CEO Brian Armstrong am Freitag vorgeschlagen? Brian Armstrong schlug vor, die US-Regeln für akkreditierte Anleger durch einen Test zur finanziellen Bildung zu ersetzen, während er am Freitag bei „Power Players“ von Yahoo Finance auftrat. Er bezeichnete das bestehende System als „veraltet“ und als „regressive Steuer“, die Privatanleger daran hindert, auf Chancen im privaten Markt zuzugreifen.
Welche aktuellen Anforderungen gelten für akkreditierte Anleger bei der SEC? Die SEC-Regel für akkreditierte Anleger aus dem Jahr 1982 verlangt, dass Investoren bei Private Placements ein Nettovermögen von mehr als 1 Million US-Dollar haben, wobei der Wert des selbstgenutzten Wohnsitzes sowie ein jährliches Einkommen über 200.000 US-Dollar ausgeschlossen werden. 2020 ergänzte die SEC einen wissensbasierten Pfad über bestimmte FINRA-Lizenzen.
Was sagte SEC-Vorsitzender Paul Atkins zu vermögensbasierten Investment-Schwellenwerten? Im Februar sagte SEC-Vorsitzender Paul Atkins, dass „finanzielle Raffinesse kaum allein anhand von Einkommen oder Nettovermögen gemessen werden kann“, und deutete damit eine mögliche Offenheit für alternative Methoden zur Qualifizierung für den Status eines akkreditierten Investors an.
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