Laut Reuters reichte die CME Group am 18. Juni eine Klage gegen die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und den Vorsitzenden Michael Selig ein. Dabei wandte sich CME gegen die Genehmigung von Bitcoin-Perpetual-Futures durch die Behörde von Kalshi und Coinbase. CME argumentierte, dass diese Produkte als Swap-Verträge im Sinne des Dodd-Frank Act einzustufen seien, so wie die CFTC sie zuvor selbst interpretiert habe, und dass die Genehmigung als Futures-Kontrakte eine willkürliche und unvernünftige Vorgehensweise darstelle.
In der Klage verwies CME auf wettbewerbsbezogene Bedenken und argumentierte, die Genehmigungsentscheidung könne den Wettbewerb auf dem Markt beeinträchtigen. Reuters berichtete, dass CME und ICE – die Muttergesellschaft der New York Stock Exchange – nach der Genehmigung Kursverluste verzeichneten, was die Sorgen der Anleger über wettbewerbliche Bedrohungen widerspiegele. Ein Sprecher der CFTC entgegnete, CME habe sich für rechtliche Schritte statt für Wettbewerb entschieden und sagte: „Marktteilnehmer fürchten die Zukunft und wollen keinen fairen Wettbewerb.“