Gate News-Mitteilung, 28. April — CleanSpark-CEO Matt Schultz warnte auf der Bitcoin 2026-Konferenz, dass die Umwandlung von Bitcoin-Mining-Operationen in KI-Datencenter die Infrastrukturkosten drastisch erhöht. Die Baukosten pro Megawatt steigen von etwa $500.000 auf $10–12 Millionen, was einer mehr als 20-fachen Steigerung entspricht. Auch die Personalanforderungen steigen deutlich, von ungefähr einer Person pro 10MW auf etwa acht Personen pro 10MW.
Schultz warnte, dass Cloud-Anbieter strenge Vertragsbedingungen durchsetzen, wobei Vertragsstrafen für verspätete Lieferung potenziell so schwerwiegend sein können, dass sie die gesamte Vertragseinnahme eines Jahres zunichtemachen. Er riet der Branche, Ausführungsrisiken sorgfältig zu bewerten, statt sich ausschließlich auf kurzfristige Kursgewinne nach Ankündigungen zur Unterzeichnung zu konzentrieren.
CleanSparks Strategie sieht vor, zunächst Bitcoin-Mining einzusetzen, um lokalen Versorgern zu helfen, ungenutzte Erzeugungskapazitäten zu monetarisieren und Beziehungen aufzubauen, und dann auf die Entwicklung von KI-Datencentern umzuschwenken. Dieser Ansatz ermöglichte es dem Unternehmen, ein Projekt mit 100MW in Cheyenne, Wyoming, zu gewinnen — und dabei einen Technologie-Giganten im Wert von einer Billion Dollar auszustechen. Schultz hob hervor, dass die unterbrechbare Natur des Bitcoin-Minings es ermöglicht, Lücken während KI-Datacenter-Phasen mit geringer Nachfrage zu füllen und so den Stromnetzen zu helfen, Schwankungen bei erneuerbaren Energien aufzufangen — wodurch es für Versorger ein idealer Partner ist.