Claude hat gerade OpenClaw getötet.

„Claude版Lobster“ ist da!

Smart东西 24. März, Nachrichten, heute Morgen hat Anthropic die Computer Use-Funktion für Claude veröffentlicht, mit der Claude automatisch Computer steuern kann, um Aufgaben auszuführen.

In den KI-Kollaborationstools Claude Cowork und Claude Code können Nutzer die Steuerung ihres Computers durch Claude aktivieren, um Aufgaben zu erledigen. Der offizielle Tweet lautet: Alles, was du vor deinem Computer tun kannst, kann Claude mit Computerhilfe für dich erledigen, z.B. eine App öffnen, Webseiten durchsuchen, Formulare ausfüllen usw.

Letzte Woche hat Anthropic für Claude Cowork die neue Funktion Dispatch hinzugefügt, mit der Nutzer per Smartphone den Computer steuern können, um Claude Aufgaben ausführen zu lassen. Dispatch und Computer Use überlagern sich, sodass Nutzer, wenn sie nicht vor dem Computer sitzen, Fernsteuerung per Smartphone nutzen können, um Claude automatisch arbeiten zu lassen.

Der offizielle Blog von Anthropic erwähnt, dass sie diese Funktion vorab veröffentlicht haben, um die Anwendungsfälle und Schwachstellen zu verstehen, ähnlich wie bei der ursprünglichen Einführung von Claude Cowork.

Allerdings ist die Computer Use-Funktion für Claude eine frühe Forschungs-Vorschauversion und wurde noch nicht vollständig für alle Nutzer freigegeben. Derzeit können nur Claude Pro- und Max-Abonnenten sie nutzen, und nur auf macOS.

Felix Rieseberg, Techniker bei Anthropic Claude Cowork, verrät, dass die Windows-Version der Computer Use-Funktion in den kommenden Wochen folgen wird und dass Claude momentan „langsam ist, viel langsamer als Menschen“.

Der offizielle Blog von Anthropic erwähnt, dass Nutzer sicherstellen müssen, dass der Desktop-Client aktiviert und in Betrieb ist, dann ihn mit der Claude Mobile-App koppeln, um Aufgaben vom Smartphone aus zu übertragen.

In den Kommentaren unter Claude äußern viele Nutzer, „Anthropic hat gerade OpenClaw getötet“.

Einige bedauern auch, dass sie für den Einsatz von OpenClaw auf Mac mini und die Installation des OpenClaw-Encapsulators mehrere Tausend Dollar ausgegeben haben.

Ein Nutzer scherzt: „Erinnerst du dich noch an ClawdBot?“ Früher wurde Clawd wegen der Ähnlichkeit im Klang mit Claude wegen Urheberrechtsverletzung verklagt und zur Umbenennung aufgefordert.

Kurz gesagt: Claude kann per Sprachbefehl arbeiten, und hilft dir auch bei der Optimierung und beim Debuggen von Anwendungen.

Beim Ausführen von Aufgaben wählt Claude zunächst präzise Werkzeuge aus und ruft diese über Konnektoren wie Slack, Google Calendar usw. auf. Wenn keine Konnektoren vorhanden sind, kann Claude direkt den Browser, die Maus, Tastatur und den Bildschirm steuern, um Aufgaben zu erledigen. Es scrollt, klickt, öffnet und erkundet. Wichtig ist, dass Claude vor diesen Schritten stets die Zustimmung des Nutzers einholt.

Außerdem, wenn Claude die benötigten Werkzeuge nicht erhält, klickt und navigiert es eigenständig auf deinem Bildschirm, um Aufgaben zu erledigen. Es kann automatisch Dateien öffnen, Browser verwenden, Entwicklungstools starten – alles ohne vorherige Einrichtung. Rieseberg sagt, dass Claude auch bei der Fehlerbehebung von nativen Apps helfen kann, die Nutzer entwickeln.

Beispielsweise kannst du, wenn du zu einem Termin zu spät kommst, Claude vom Smartphone aus aktivieren. Prompt: Ich bin zu meinem Date zu spät. Kannst du mein Präsentationsdokument als PDF exportieren und es an die Einladung zu meinem Meeting um 14 Uhr anhängen?

Claude wird automatisch den PDF-Export auf dem Computer durchführen und es der Meeting-Einladung anhängen. Nach Abschluss antwortet Claude: „Ich habe die Version um 9:47 Uhr morgens bearbeitet und in höchster Qualität exportiert.“

Wenn du eine Präsentation machst, aber plötzlich Material fehlt, kannst du Claude auf dem Computer automatisch helfen lassen. Prompt: Starte den Entwicklungsserver, mache einen Screenshot der Bibliotheksseite und schicke es mir vor der Präsentation um 15 Uhr, bitte!

Claude zeigt in Echtzeit den Fortschritt an, z.B. beim Starten der App, beim Finden der Bibliotheksseite, beim Layout, beim Screenshot machen usw.

Wenn du wenig Zeit hast und die Arbeit nicht mehr schaffst, kann Claude auch helfen. Prompt: Kannst du alle Fotos meiner Shops auf dem Desktop in Massen verarbeiten? Sie auf 1200 Pixel PNGs umwandeln und in der rechten unteren Ecke ein weißes Logo hinzufügen. Ich habe keine Zeit dafür.

Claude findet die Bilder, erstellt einen neuen Ordner auf dem Desktop und legt die bearbeiteten, mit Wasserzeichen versehenen Bilder dort ab.

Unterstützung für Smartphone-gestützte Steuerung von Claude, frühe Vorschau-Version mit Fehleranfälligkeit

Letzte Woche wurde in Claude Cowork die neue Funktion Dispatch integriert, die es Nutzern ermöglicht, per Smartphone mit Claude zu chatten und Aufgaben zu verteilen, nur am Ende auf dem PC die erledigten Aufgaben zu überprüfen. Jetzt ist diese Funktion auch in Claude Code verfügbar.

Auf Basis von Dispatch können Nutzer morgens automatisch E-Mails prüfen, wöchentlich bestimmte Kennzahlen abrufen, Claude Cowork- oder Claude Code-Sitzungen starten, Berichte oder Pull-Requests generieren.

Mit der neuen Computer Use-Funktion, die auf Dispatch aufbaut, erweitern sich die Anwendungsfälle.

Wenn Nutzer unterwegs sind, kann Claude den Computer für sie übernehmen. Zum Beispiel kann Claude beim Zugfahren eine Morgennachricht erstellen, im IDE Code ändern, Tests ausführen und PRs veröffentlichen, um das 3D-Druckprojekt voranzutreiben.

Anthropic erwähnt, dass die Entwickler Schutzmaßnahmen gegen Risiken eingebaut haben.

Wenn Claude den Computer benutzt, scannt das System automatisch die Modelle auf Aktivierungen, um Hinweise auf Prompt-Injection oder andere Aktivitäten zu erkennen. Nutzer können Claude jederzeit stoppen, und vor dem Zugriff auf neue Anwendungen fragt Claude stets um Erlaubnis.

Im Vergleich zu Claudes Text- und Programmierfähigkeiten ist die Computer Use-Funktion noch in der frühen Entwicklungsphase und kann Fehler machen.

Daher empfehlen die Forscher von Anthropic, beim Testen der neuen Funktion mit den vertrauenswürdigsten Anwendungen zu beginnen, um den Zugriff auf sensible Daten zu vermeiden.

Fazit: Die Ära der KI-Computerautomatisierung ist gekommen — Anthropic „züchtet Drachen“

Mit der Einführung der Computer Use-Funktion, die in Claude Cowork und Code integriert ist, wird die Steuerung des Computers direkt in die Produkte eingebaut. Ähnlich wie das zuvor populäre OpenClaw ermöglicht es KI, vom einfachen Dialog zu einer direkten Desktop-Interaktion und autonomen Aufgabenbewältigung zu wechseln.

Der Unterschied besteht darin, dass Anthropic diese Fähigkeit als native Funktion in den offiziellen Produkten integriert hat, während OpenClaw nur eine Open-Source-Drittlösung ist. Während OpenClaw eine eigene Deployment- und Debugging-Phase erfordert, ist die neue Funktion von Anthropic sofort einsatzbereit, Nutzer müssen nur die Client-Software herunterladen.

Was die Sicherheit betrifft, so ist OpenClaw als Open-Source-Projekt mit hohen Einstiegshürden verbunden und birgt deutliche Risiken für Daten- und Berechtigungssicherheit; die offizielle Lösung von Anthropic setzt dagegen auf Berechtigungssteuerung und Sicherheitsbarrieren, um Risiken deutlich zu minimieren.

Derzeit befindet sich die Computer Use-Funktion noch in der frühen Preview-Phase, läuft langsam und ist noch nicht für alle Nutzer offen. Sie ist weit davon entfernt, OpenClaw zu ersetzen.

In Zukunft, wenn die Computer Use-Funktion vollständig ausgerollt ist und Sicherheitsbarrieren sowie die einfache Nutzung integriert sind, wird der Moment kommen, in dem „OpenClaw endgültig geschlagen wird“.

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