Laut The Information planen chinesische Investoren einschließlich Tencent, Sequoia China und Zhenfund einen Rückkauf in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar der KI-Agent-Startup Manus von Meta, was eine bedeutende Kehrtwende darstellt, nachdem die Transaktion im April von chinesischen Regulierungsbehörden blockiert worden war. Die Rückabwicklung soll Manus unter einer neuen, in China registrierten Joint-Venture-Struktur wieder in chinesischen Besitz bringen; zudem ist geplant, eine mögliche Notierung in Hongkong anzustreben.
Der jährliche wiederkehrende Umsatz von Manus sei auf 400 bis 500 Millionen US-Dollar gestiegen, also das 4- bis 5-Fache gegenüber rund 100 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt der ursprünglichen Übernahme durch Meta, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Rückkauf würde es frühen Investoren ermöglichen, Eigenkapital zu dem ursprünglichen Kaufpreis zurückzuerwerben, was als vorteilhafte Renditechance gilt, während Manus die unabhängige Entwicklung fortsetzt.