Der chinesische Derivate-Regulierer verstärkt die Durchsetzung im ersten Halbjahr 2026 und zielt auf Führungskräfte und Filialleiter ab

Laut China Securities Journal haben Chinas Aufsichtsbehörden für den Derivatehandel die Durchsetzung in der ersten Hälfte des Jahres 2026 verschärft und bewegen sich damit von bloßen Warnungen hin zu formellen Strafen. Die Aufseher verfolgen Verstöße mittlerweile auf mehreren Ebenen: gegen das Unternehmen selbst, gegen das leitende Management am Hauptsitz sowie gegen die Leiter von Niederlassungen. Traditionelle Maßnahmen wie Compliance-Anweisungen und regulatorische Gespräche wurden durch operative Einschränkungen ersetzt, darunter die Aussetzung neuer Eröffnungen von Brokerage-Konten, die Aussetzung neuer Vermittlerverträge und die Einstellung des Asset-Management-Geschäfts. Diese Eskalation markiert einen bedeutenden Wandel darin, wie Aufsichtsgremien Probleme wie eine unzureichende Mitarbeiteraufsicht, nicht standardisierte Kooperationsvereinbarungen und mangelhafte Dokumentation im Internet-Marketing angehen.
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