Von China geführte mBridge-Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen bereitet sich auf die Kommerzialisierung vor, Gebühren bei der Hälfte von Swift

Laut Financial Times bereitet sich die von China geführte mBridge-Plattform für grenzüberschreitende digitale Währungen auf die Kommerzialisierung vor, mit Beteiligung der People's Bank of China, der Hong Kong Monetary Authority sowie der Zentralbanken von Thailand, UAE und Saudi-Arabien. In Hong Kong wird eine operative Einheit eingerichtet, die die täglichen Abläufe übernimmt.

Die Transaktionsgebühren werden voraussichtlich etwa halb so hoch sein wie bei traditionellen internationalen Zahlungssystemen wie Swift. Damit richtet sich das Angebot an kleine und mittlere Unternehmen, die sich hohe Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen nicht leisten können. Die auf Blockchain-Technologie basierende Plattform ermöglicht es Zentralbanken, direkt in inländischen digitalen Währungen zu handeln, verkürzt die Zeit für die Abwicklung von Devisengeschäften auf Sekunden und reduziert die Abhängigkeit vom US-Dollar als Vermittlungswährung. Die Plattform hat bislang kumuliert etwa 47 Milliarden Yuan (rund 6,9 Milliarden US-Dollar) in Transaktionen verarbeitet.

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