Gate-News-Meldung, 18. April — Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat in der Krypto-Community eine Debatte entfacht, indem er argumentierte, dass XRP-Inhaber keinen rechtlichen Anspruch auf die Unternehmensvermögenswerte von Ripple hätten, und er hat zugleich neue Geschäftsvorhaben ausgeweitet. In einem Gespräch mit der Krypto-Kommentatorin Wendy O zog Hoskinson eine klare Linie zwischen dem XRP-Token und dem Unternehmen Ripple und betonte, dass „XRP-Inhaber keine rechtliche Eigentümerschaft an diesen Vermögenswerten haben“.
Hoskinson stellte fest, dass Ripple in der frühen Verteilung etwa 70–80% des XRP-Angebots kontrollierte. Dadurch konnte das Unternehmen vom Ausbau des Ökosystems profitieren, während Token-Inhaber nicht automatisch Rechte an den Einnahmen, am Eigenkapital oder an Akquisitionen von Ripple erhalten. Er beschrieb das Modell als durch Aufmerksamkeit und Liquidität getrieben — große Ankündigungen könnten die Nachfrage und den Preismomentum befeuern, um die Vorhaben von Ripple zu finanzieren — betonte jedoch, dass diese neuen Geschäfte vollständig unter der Kontrolle von Ripple bleiben, nicht bei den Token-Inhabern. „Der XRP-Token hat damit nicht wirklich viel zu sagen oder zu tun“, so seine Aussage und damit die Trennung zwischen dem Nutzen von XRP und dem Unternehmenseigentum hervorhebend.
Die Äußerungen haben die Spannungen zwischen Hoskinson und der XRP-Community wieder entfacht. Das ist nicht seine erste Kritik an Rippels Struktur; zuvor hatte er bereits das Governance-Modell und die Token-Verteilung infrage gestellt, und jüngst wurde er für Kommentare im Zusammenhang mit dem U.S.-CLARITY Act aufmerksam, die darauf hindeuten, dass Ripple regulatorische Rahmenwerke beeinflussen könnte. Rippels CTO David Schwartz wies das zurück, verteidigte die Position des Unternehmens und argumentierte, dass Rippels Bemühungen darauf abzielen, das breitere Krypto-Ökosystem zu vergrößern, statt nur enge Unternehmensinteressen zu bedienen. Die Debatte macht eine grundsätzliche Frage deutlich: Wenn eine Kryptowährung eng an ein Unternehmen gebunden ist — wer profitiert dann wirklich von dem Ökosystem, das dabei hilft, aufzubauen?
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