Der Wechsel der BOJ hin zu einer Begründung, die das Inflationsrisiko betont, signalisiert eine Änderung der geldpolitischen Logik, so ein Ökonom am 17. Juni

Laut dem Ökonomen Tetsuya Inoue von der Sony Financial Group markiert die Entscheidung der japanischen Notenbank, heute steigende Inflationsrisiken als Begründung für die Zinserhöhung anzuführen, eine bemerkenswerte Verschiebung in ihrer geldpolitischen Logik. Historisch gesehen legte die BOJ den Fokus darauf, die Geldpolitik so anzupassen, dass ihr 2%-Inflationsziel auf stabile und nachhaltige Weise erreicht wird. Inoue warnt, dass es bei einer Verzögerung der BOJ gegenüber den Entwicklungen zu einem Anstieg der Renditen langfristiger Staatsanleihen kommen könnte, den Yen weiter schwächen und die Inflation beschleunigen würde.
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