Bloomberg hat einen neuen elektronischen Handels-Workflow für Asset-Backed Securities (ABS) gestartet und strukturierte listenbasierte Ausführungstools eingeführt, die Teile des BWIC- und OWIC-Handelsprozesses im ABS-Markt im Wert von 14 Billionen US-Dollar automatisieren sollen. Die Einführung adressiert die anhaltende Abhängigkeit von Tabellenkalkulationen, Chatsystemen und manueller Händlerkommunikation in Bond-Handels-Workflows, die operativ weiterhin stärker fragmentiert sind als im Bereich der Aktien und der gelisteten Derivatemärkte. Die globalen Märkte für Fixed Income stehen unter wachsendem Modernisierungsdruck, da die Volatilität der Zinssätze hoch bleibt, die Kapazität der Händler-Bilanz knapp wird und die elektronische Ausführung sich in institutionellen Handelsumgebungen weiter ausbreitet.
Der neue Workflow führt strukturierte Händler-Antwortfenster und elektronische Tools zur Gebotsabgabe in Bloombergs Ökosystem „Electronic Markets“ ein. Das System ermöglicht es, Wertpapierlisten elektronisch einzureichen, die Antwortzeit der Händler zu steuern, wettbewerbsfähige Preisbildung zu bewerten, Händlerantworten zu analysieren und die Nachhandelsverarbeitung zu optimieren. Der Workflow integriert Fixed-Income-Analytik, Multi-Dealer-Ausführung, Straight-Through-Processing und Preis-Methoden einschließlich iSpread in einer einheitlichen Ausführungsumgebung.
Derek Kleinbauer, Global Head of Fixed Income and Equity Trading bei Bloomberg, sagte, der Launch stelle einen wichtigen Schritt dar, um elektronische Handels-Workflows in die ABS-Märkte zu bringen. Er fügte hinzu, dass Bloomberg durch die Kombination strukturierter Workflows, Analytik und Multi-Dealer-Ausführung Tools bereitstelle, die auf die Unterstützung von operativer Effizienz und stärker datengetriebenem Handel abzielen.
ABS-Märkte ziehen weiterhin die Aufmerksamkeit von Institutionen an, und zwar vor dem Hintergrund höherer Zinsen und einer erneuerten Nachfrage nach strukturierten Kreditprodukten, die an Konsumentenkredite, Hypotheken, Autokredite, Private-Credit-Märkte und yield-fokussierte Anlagestrategien gekoppelt sind. Viele ABS-Handels-Workflows bleiben operativ fragmentiert im Vergleich zu Aktien und gelisteten Derivatemärkten.
Große Teile des Bond-Handels stützen sich nach wie vor stark auf manuelle Kommunikation, Tabellenkalkulations-Workflows, Händler-Chat-Systeme, Voice-Trading und fragmentierte Ausführungsprozesse. Das führt zu operativen Ineffizienzen bei der Handelsexekution, der Preisfindung, dem Händlervergleich, dem Workflow-Management und der Nachhandelsverarbeitung.
Der Vorstoß hin zu elektronischer Ausführung bei Fixed Income hat sich nach den Bankenreformen nach 2008 beschleunigt – unter anderem aufgrund von Bilanzrestriktionen der Händler, steigender Volatilität bei den Zinsen, höheren Handelsvolumina und dem Wachstum elektronischer Handelstätigkeit auf der Buy-Side. ABS-Märkte bieten besonders attraktive Chancen, weil viele Workflows historisch weniger standardisiert waren als Treasuries, Investment-Grade-Credit und gelistete Rates-Produkte.
Das neue System von Bloomberg erfasst Händlerantworten elektronisch und ermöglicht es Firmen, erfolgreiche Gebote (winning bids), nicht erfolgreiche Gebote, das Preisverhalten der Händler sowie die Ausführungsleistung zu analysieren. Diese Datenebene wird zunehmend strategisch wertvoll, während Handelsunternehmen versuchen, die Ausführungsqualität und Händlerbeziehungen mithilfe von Analytik und Automatisierung zu optimieren.
Bloomberg konkurriert zunehmend nicht nur als Anbieter von Marktdaten, sondern auch als Anbieter von Ausführungsinfrastruktur, Workflow-Systemen, Handelsanalytik, Multi-Asset-Konnektivität und Automatisierungstools. Das Unternehmen erklärte, dass bereits mehr als 9.000 Kundensirmen, 1.500 Händler und 175 Märkte global über die Bloomberg-„Electronic Markets“-Infrastruktur verbunden sind.
Der größere strategische Wettbewerb dreht sich zunehmend darum, welche Firmen die Workflow-Ebene kontrollieren, die zwischen institutionellen Tradern und Finanzmärkten sitzt. Dieser Wettbewerb hat sich intensiviert, während sich die KI-gestützte Ausführung ausweitet, der elektronische Bond-Handel wächst, Multi-Asset-Workflows zusammenlaufen und Buy-Side-Firmen operativ effizienter werden wollen. Finanzinstitute verlangen zunehmend Systeme, die in einheitlichen Handelsumgebungen Analytik, Ausführung, Marktdaten, Händler-Konnektivität und Post-Trade-Automatisierung zusammenführen können.
Was hat Bloomberg für den ABS-Markt gestartet? Bloomberg hat einen neuen elektronischen Handels-Workflow für Asset-Backed Securities (ABS) gestartet und strukturierte listenbasierte Ausführungstools eingeführt, die Teile des BWIC- und OWIC-Handelsprozesses im ABS-Markt im Wert von 14 Billionen US-Dollar automatisieren sollen.
Warum braucht der ABS-Markt elektronische Handels-Workflows? Viele ABS-Handels-Workflows bleiben operativ fragmentiert und stützen sich weiterhin stark auf manuelle Kommunikation, Tabellenkalkulations-Workflows, Händler-Chat-Systeme und Voice-Trading, was zu Ineffizienzen bei der Handelsexekution, der Preisfindung und der Nachhandelsverarbeitung führt.
Wie viele Firmen verbinden sich über Bloombergs Electronic-Markets-Infrastruktur? Mehr als 9.000 Kundensirmen, 1.500 Händler und 175 Märkte sind bereits global über die Bloomberg-„Electronic Markets“-Infrastruktur verbunden.
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