Bittensor-Gründer räumt ein, dass das Protokoll noch nicht vollständig dezentralisiert ist, und setzt sich eine 18-Monate-Zielvorgabe

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Bittensor-Mitbegründer Jacob Steeves räumte ein, dass das Protokoll noch nicht vollständig dezentralisiert ist. Er sagte, das Netzwerk sei in wichtigen Bereichen weiterhin von der Kontrolle des Kernteams abhängig, während er gleichzeitig eine Roadmap skizzierte, um die Dezentralisierung innerhalb der nächsten 18 Monate abzuschließen. Steeves, der in der Krypto-Community als Const bekannt ist, sagte, die aktuelle Struktur sei kein Designfehler, sondern eine strategische Entscheidung, die während der schnellen Entwicklungsphase der Künstlichen Intelligenz getroffen wurde. Bittensor ist zu einem der prominentesten Krypto-AI-Netzwerke geworden und nutzt seinen TAO-Token, um Teilnehmer zu belohnen, die nützliche digitale Güter beisteuern – darunter Maschinenintelligenz, Compute, Speicher und weitere Services über spezialisierte Subnets hinweg.

Bittensor-Zentralisierung spiegelt strategischen Kompromiss für schnelle KI-Entwicklung wider

Steeves sagte, die Zentralisierung von Bittensor spiegele die Notwendigkeit wider, sich in einem sich schnell wandelnden KI-Markt zügig zu bewegen. Anders als Bitcoin, das primär als zensurresistentes monetäres System entworfen wurde, versucht Bittensor, einen adaptiven Marktplatz für Intelligenz aufzubauen. Dafür seien häufige Upgrades, schnelle Fehlerkorrekturen und aktives Protokolldesign erforderlich.

Berichte, die Steeves’ Roadmap zusammenfassen, besagen, dass Bittensor weiterhin in eine Richtung durch das Kernteam gesteuert wird – insbesondere rund um Emissionen, das Verhalten von Validatoren und Anreize auf Protokollebene. Das Netzwerk hat sich erheblich erweitert: Aktive Subnet-Teams und Validatoren konkurrieren darum, unterschiedliche digitale Services zu produzieren und zu bewerten. Dezentralisierung hängt davon ab, wer Upgrades kontrolliert, wer Anreize festlegt, wie Emissionen zugeteilt werden und ob Governance ohne informelle Autorität der Gründer funktionieren kann.

Steeves skizziert 18-Monats-Roadmap, um die Abhängigkeit vom Kernteam zu reduzieren

Die 18-Monats-Roadmap umfasst mehrere Mechanismen, die darauf abzielen, Bittensor von der Abhängigkeit vom Kernteam wegzubewegen. Geplante Änderungen beinhalten stärkere Validator-Konkurrenz, neue Liquiditätspools, die helfen könnten, Marktdynamiken auszugleichen, einen Mechanismus für Überzeugung (Conviction), der Token-Inhabern erlaubt, langfristiges Engagement zu signalisieren, sowie Schritte, um Value-Extractor aus dem Ökosystem zu entfernen.

Der Conviction-Mechanismus ist besonders wichtig, weil er engagierten TAO-Inhabern mehr formalen Einfluss geben könnte – und gleichzeitig kurzfristige Manipulation schwieriger macht. Liquiditätspools und Mechanismen zum Shorten könnten ebenfalls dazu beitragen, effizientere Märkte rund um Subnet-Assets zu schaffen und das Risiko zu senken, dass Angreifer das Netzwerkwachstum oder Emissionen manipulieren.

Ausführungsrisiken gefährden Zeitplan für Dezentralisierung

Steeves räumte ein, dass eine zu schnelle Dezentralisierung die Entwicklung verlangsamen oder das Protokoll Governance-Angriffen aussetzen könnte. Wenn man zu langsam vorgeht, könnte das die Kritik verstärken, dass Bittensor zwar in der Außendarstellung dezentralisiert sei, in der Praxis aber zentralisiert bleibt.

Steeves’ Botschaft ist letztlich eine Korrektur der Erwartungen. Bittensor ist noch nicht vollständig dezentralisiert, aber sein Gründer setzt jetzt einen Zeitplan dafür, wann es so weit sein sollte.

FAQ

Was hat Jacob Steeves zur Dezentralisierung von Bittensor eingeräumt?

Jacob Steeves räumte ein, dass das Protokoll noch nicht vollständig dezentralisiert ist. Er sagte, das Netzwerk sei in wichtigen Bereichen weiterhin von der Kontrolle des Kernteams abhängig, während er gleichzeitig eine Roadmap skizzierte, um die Dezentralisierung innerhalb der nächsten 18 Monate abzuschließen.

Warum hat Bittensor während der Entwicklung eine zentralisierte Struktur gewählt?

Steeves sagte, die aktuelle Struktur sei kein Designfehler, sondern eine strategische Entscheidung, die während der schnellen Entwicklungsphase der Künstlichen Intelligenz getroffen wurde. Die Zentralisierung von Bittensor spiegele die Notwendigkeit wider, sich in einem sich schnell wandelnden KI-Markt zügig zu bewegen – was häufige Upgrades, schnelle Fehlerkorrekturen und aktives Protokolldesign erfordert.

Welche Mechanismen sind in der 18-Monats-Roadmap zur Dezentralisierung von Bittensor enthalten?

Die Roadmap umfasst stärkere Validator-Konkurrenz, neue Liquiditätspools, die helfen könnten, Marktdynamiken auszugleichen, einen Conviction-Mechanismus, der Token-Inhabern erlaubt, langfristiges Engagement zu signalisieren, sowie Schritte, um Value-Extractor aus dem Ökosystem zu entfernen.

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