Bithumb-CEO Lee Jae-won am 8. Juni als mutmaßlicher Bestechungsverdächtiger benannt, nachdem es zur zweiten Polizeirazzia kam

Laut Seouls Metropolitan Police Agency wurde Bithumb-CEO Lee Jae-won am 8. Juni als Bestechungsverdächtiger eingestuft, nachdem es bei der zweiten Durchsuchung des Gangnam-Hauptsitzes der Krypto-Börse zu einer weiteren Razzia gekommen war. Die Polizei ermittelt wegen Vorwürfen, dass Lee den Sohn des unabhängigen Abgeordneten Kim Byung-ki eingestellt habe, um im Gegenzug eine günstige gesetzgeberische Behandlung zu erhalten. Der Sohn des Gesetzgebers war demnach seit Januar 2025 etwa sechs Monate bei Bithumb beschäftigt. Ermittler vermuten, dass Kim seine gesetzgeberischen Aktivitäten so zugeschnitten haben könnte, dass sie Bithumb zugutekamen, und die Börse Dunamu, den Konkurrenten der Handelsplattform, wegen Monopolthemen ins Visier genommen hat. Die Polizei untersucht außerdem Vorwürfe, dass Kim Bithumb unter Druck gesetzt habe, einen weiteren parlamentarischen Mitarbeiter einzustellen, der als „A“ identifiziert wurde und seit September des vergangenen Jahres bei der Börse beschäftigt ist.
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