BitGo hat über seine europäische Division eine Crypto-as-a-Service-Plattform gestartet – nur wenige Wochen vor der Frist für die MiCA-Lizenzierung (Markets in Crypto-Assets Regulation) der Europäischen Union am 1. Juli. Das Krypto-Verwahrunternehmen hat die Plattform so entwickelt, dass Börsen, Fintech-Unternehmen und Anbieter digitaler Vermögenswerte innerhalb des regulatorischen Rahmens des Blocks agieren können. Der Start adressiert den Compliance-Druck, da MiCA vorsieht, dass Krypto-Unternehmen, die EU-Kunden bedienen, eine regulatorische Genehmigung einholen müssen; zugleich bleibt für große Akteure wie Binance Unsicherheit bestehen, nachdem Berichte darauf hindeuten, dass griechische Regulierer den Lizenzantrag der Börse ablehnen könnten.
EU MiCA-Lizenzierungsfrist für den 1. Juli festgelegt
Die am 1. Juli geltende MiCA-Lizenzierungsfrist der Europäischen Union verlangt von Krypto-Unternehmen, die Kunden in der gesamten Region bedienen, eine regulatorische Genehmigung einzuholen. BitGo-CEO Mike Belshe sagte, Unternehmen sollten nicht dazu gezwungen werden, Kunden warten zu lassen, während sie Lizenzierungsherausforderungen bewältigen, sondern könnten stattdessen auf vorhandene regulierte Infrastruktur zurückgreifen, um ihre Dienstleistungen auf konforme Weise fortzusetzen.
BitGo-Plattform bietet Verwahrung und Compliance-Tools
BitGos Crypto-as-a-Service-Angebot verschafft über Programmierschnittstellen (APIs) Zugang zu regulierter Verwahrung, Handel, Onboarding- und Wallet-Infrastruktur. Die Plattform umfasst automatisierte Know-Your-Customer-(KYC)-Prozesse, Transaktionsüberwachungsfunktionen sowie Abwicklungsservices für unterstützte digitale Assets. BitGo bietet in berechtigten Jurisdiktionen zudem Zugang zu Euro-Zahlungsdiensten über das Single Euro Payments Area (SEPA)-Netzwerk, sodass Nutzer in einer regulierten Umgebung zwischen Fiatwährungen und Kryptowährungen wechseln können. Börsen und Fintech-Plattformen können diese Services direkt in ihre Produkte integrieren und dabei weiterhin die Kontrolle über Kundenerlebnis und Branding behalten.
BaFin erteilte BitGo MiCA-Lizenz im Mai 2025
BitGos europäische Aktivitäten erhielten im Mai 2025 eine MiCA-Lizenz von Deutschlands Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die regulatorische Genehmigung verschafft BitGo einen Compliance-Vorteil, während der MiCA-Rahmen in der Europäischen Union in die vollständige Umsetzung übergeht.
FAQ
Was hat BitGo vor der EU-MiCA-Frist gestartet?
BitGo startete eine Crypto-as-a-Service-Plattform über seine europäische Division – nur wenige Wochen vor der MiCA-Lizenzierungsfrist der Europäischen Union am 1. Juli. Die Plattform bietet regulierte Verwahrung, Handel, KYC-Prozesse und SEPA-Zahlungsdienste über APIs für Börsen und Fintech-Unternehmen.
Wann hat BitGo seine MiCA-Lizenz von deutschen Regulierern erhalten?
BitGos europäische Aktivitäten erhielten im Mai 2025 eine MiCA-Lizenz von Deutschlands Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) – und damit die regulatorische Genehmigung vor der am 1. Juli geltenden EU-weiten Compliance-Frist.
Welche Compliance-Tools umfasst die Plattform von BitGo?
Die Plattform von BitGo umfasst automatisierte Know-Your-Customer-(KYC)-Prozesse, Transaktionsüberwachungsfunktionen, Abwicklungsservices für digitale Assets sowie Zugang zu Euro-Zahlungsdiensten über das Single Euro Payments Area (SEPA)-Netzwerk in berechtigten Jurisdiktionen.