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Bitcoin stieg nach schwächeren US-Arbeitsmarktdaten, die Zinserhöhungssorgen milderten, über 61.000 US-Dollar.
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Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten nach zehn Abflusstagen in Folge Zuflüsse von 221,7 Millionen US-Dollar.
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Händler beobachten nun 62.700 und 65.000 US-Dollar als wichtige Widerstandsmarken.
Bitcoin – BTC fand nach ermutigenden Wirtschaftsdaten, die die Markterwartungen veränderten, neue Dynamik. Ein schwächerer US-Arbeitsmarktbericht milderte die Sorgen vor einer weiteren Zinserhöhung der Federal Reserve. Diese Verschiebung half den Käufern, nach Wochen starker Verkäufe zurückzukehren. Auch die institutionelle Nachfrage verbesserte sich, da Spot-Bitcoin-ETFs frische Zuflüsse verzeichneten. Zusammen brachten diese Entwicklungen Bitcoin wieder über 61.000 US-Dollar und gaben Händlern neue Hoffnung, dass der Verkaufsdruck endlich nachlassen könnte.
$BTC liegt jetzt über der 60.000-US-Dollar-Marke.
Dies ist nur eine Erholungsrallye, wie sie oft nach einem 30%igen Absturz vorkommt.
Die Schlüsselniveaus von Bitcoin sind 62.700 und 65.000 US-Dollar, die zurückerobert werden müssen, um einen weiteren niedrigeren Hochpunkt vor einem neuen Zyklustief zu erreichen. pic.twitter.com/AxgpX2aNXx
— Ted (@TedPillows) 2. Juli 2026
Schwacher Arbeitsmarktbericht weckt neue Bitcoin-Nachfrage
Bitcoin stieg am Freitag über $61K , nachdem der jüngste US-Arbeitsmarktbericht die Erwartungen enttäuschte. Die Wirtschaft schuf im Juni nur 57.000 Arbeitsplätze. Ökonomen hatten rund 115.000 neue Stellen erwartet. Die Behörden revidierten zudem die Beschäftigungszahlen für Mai um weitere 43.000 Arbeitsplätze nach unten. Die Arbeitslosenquote erreichte 4,2 % und lag damit leicht unter den Prognosen.
Trotzdem glauben viele Anleger, dass der Arbeitsmarkt weiter an Dynamik verliert. Eine langsamere Einstellungsrate verringert oft den Druck auf die Federal Reserve, die Geldpolitik zu straffen. Bitcoin handelte am frühen Freitag bei etwa 61.632 US-Dollar. Die Tagesgewinne lagen bei knapp 2 %, während die Wochenperformance um rund 3 % stieg. Anfang dieser Woche fiel Bitcoin kurzzeitig unter 58.000 US-Dollar.
Das war das niedrigste Preisniveau seit fast zwei Jahren. Trotz der Erholung bleiben mehrere Analysten vorsichtig. Marktanalyst Ted Pillows bezeichnete den jüngsten Anstieg als Erholungsrallye und nicht als bestätigten Trendwechsel. Seiner Analyse zufolge muss Bitcoin 62.700 und später 65.000 US-Dollar zurückerobern, bevor ein stärkeres bullisches Vertrauen zurückkehrt.
ETF-Zuflüsse und Fed-Erwartungen verbessern die Marktstimmung
Auch die institutionelle Nachfrage brachte willkommene Unterstützung. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 2. Juli Nettozuflüsse von 221,7 Millionen US-Dollar. Dieses Ergebnis beendete eine schwierige Phase von zehn aufeinanderfolgenden Handelssitzungen mit Nettoabflüssen. Frische ETF-Käufe signalisieren oft neues Vertrauen bei größeren Anlegern. Starke institutionelle Beteiligung spielte bei früheren Bitcoin-Rallyes eine wichtige Rolle. Die zurückkehrende Nachfrage könnte helfen, die Preise nach Monaten der Schwäche zu stabilisieren.
Bitcoin erlitt in der ersten Jahreshälfte 2026 einen Rückgang von mehr als 30 %. Die schwache institutionelle Beteiligung trug maßgeblich zu dieser enttäuschenden Performance bei. Die jüngsten ETF-Zuflüsse deuten darauf hin, dass einige Anleger nun bei den aktuellen Preisen einen attraktiven Wert sehen. Auch die Zinserwartungen änderten sich nach dem Beschäftigungsbericht. Prognosemärkte senkten die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung der Federal Reserve im Jahr 2026. Inzwischen zeigen CME-FedWatch-Daten eine 82,4-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die politischen Entscheidungsträger die Zinsen auf der Juli-Sitzung unverändert lassen.
Federal-Reserve-Vorsitzender Kevin Warsh stellte auf dem EZB-Forum zudem nachlassende Inflationsrisiken fest. Obwohl er keine konkreten politischen Leitlinien gab, werteten Händler diese Aussagen als weiteres positives Signal. Bitcoin steht nun über 61.000 US-Dollar vor einem wichtigen Test. Anhaltende ETF-Nachfrage und stabile Zinserwartungen könnten weitere Gewinne unterstützen. Dennoch werden Händler die Widerstandsniveaus wahrscheinlich genau beobachten, bevor sie eine stärkere Markterholung ausrufen.