Laut ChainCatcher liegt die Preisspanne im Bitcoin-Optionsmarkt nur bei einer 25%-Wahrscheinlichkeit dafür, dass BTC bis Ende Mai über 84.000 US-Dollar ausbricht, obwohl es in den vergangenen 30 Tagen bereits um 15% gestiegen ist. Call-Optionen mit Ablauf am 29. Mai und einem Strike von 84.000 US-Dollar werden bei 0,0136 BTC gehandelt, das entspricht ungefähr 1.063 US-Dollar. Allerdings deuten Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs sowie Unternehmenskäufe auf eine stärkere institutionelle Nachfrage hin. An der Börse in den USA gelistete Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im März 1,3 Milliarden US-Dollar Nettozuflüsse und im April 2 Milliarden US-Dollar; dadurch stiegen die gesamten Assets under Management auf über 100 Milliarden US-Dollar.
Mehrere gelistete Unternehmen haben zudem in den vergangenen 30 Tagen ihre Bitcoin-Reserven deutlich erhöht, darunter Strategies mit 56.235 BTC und Metaplanet mit 5.075 BTC. Diese Käufe übersteigen die prognostizierte Bitcoin-Mining-Ausbeute für die nächsten fünf Monate, was den potenziellen Verkaufsdruck senkt.