Gate-News-Meldung, 27. April – Die Investment-Forschungsfirma Bernstein hat einen Bericht veröffentlicht, der darauf hinweist, dass sich die Marktgrundlagen für Kryptowährungen stetig verbessern. Mit dem jüngsten Tief von Bitcoin bei $60.000 wurde ein klarer Boden geschaffen. Der Vermögenswert nähert sich nun $80.000 und soll in einen längerfristigen strukturellen Bullenmarkt eintreten, der durch institutionelle Nachfrage getrieben wird, so der Bernstein-Analyst Gautam Chhugani.
Als wichtige Treiber wurden unter anderem die Ausweitung institutioneller Kanäle genannt. Mit dem Bitcoin-ETF von Morgan Stanley und den Spot-Bitcoin- und -Ethereum-Handelsplattformen von Charles Schwab sind die Produkte inzwischen live. Etwa 60% des Bitcoin-Angebots sind seit über einem Jahr unverändert geblieben, was auf eine stabilisierende Inhaberstruktur hindeutet. Bernsteins Produkt für STRC-Perpetual-Preferred-Stock hat sich bei renditeorientierten Anlegern großer Beliebtheit erfreut; die aktuellen Bestände erreichen 818.334 BTC. Die Stablecoin-Liquidität hat mit $300 Milliarden einen Allzeithöchststand erreicht. Sie entkoppelt sich damit von den Kurszyklen des Kryptomarkts und spiegelt eine wachsende Nachfrage nach realen Zahlungen und Abwicklungen wider. Tokenisierte Real-World-Assets wie Private Credit und Staatsanleihen sind auf $345 Milliarden gestiegen und entsprechen damit einem Wachstum von 110% im Jahresvergleich.
Bernstein warnte, dass Quantencomputing ein langfristiges potenzielles Risiko darstellt, obwohl das Blockchain-Ökosystem voraussichtlich genügend Zeit haben wird, um eine Sicherheitsumstellung nach dem Quantenzeitalter abzuschließen.