Laut CryptoQuant ist Bitcoin in den letzten Wochen auf 59.000 US-Dollar gefallen und liegt damit nur noch 9% über seinem realisierten Preis von 53.600 US-Dollar – historisch ein Niveau, das mit Bärenmarkt-Tiefs in Verbindung gebracht wird. Allerdings zeigen Nachfrage-Kennzahlen eine beispiellose Schwäche: Die gesamte Bitcoin-Nachfrage ist letzte Woche auf -652.000 BTC eingebrochen, der stärkste Rückgang seit Januar 2022. Die ETF-Käufe schrumpfen mit dem schnellsten Tempo seit Start im Januar 2024, während die ETF-Nachfrage über 30 Tage sich auf historischen negativen Niveaus befindet.
Trotz der Bewertungsnähe zu Zyklus-Tiefs erreichten die realisierten Verluste in den vergangenen 30 Tagen nur 187.000 BTC – weit unter den Kapitulationsniveaus, die im Februar 2026 (400.000 BTC) und im November 2022 (1,2 Millionen BTC) zu sehen waren. Das deutet darauf hin, dass Verkäufer, die aussteigen wollen, weiterhin im Markt verbleiben. CryptoQuant hält fest, dass zwar das Kursniveau allein anhand der Bewertung nahe an einem strukturellen Boden zu liegen scheint, ein echter Zyklusboden jedoch erfordern würde, dass sich die gesamte Nachfrage stabilisiert, die ETF-Zuflüsse sich erholen und realisierte Verluste das Ausmaß von Kapitulationsphasen erreichen – Bedingungen, die in den aktuellen Daten noch nicht erkennbar sind.