Bitcoin fällt um 52 % gegenüber dem Hoch im Oktober 2025, da ETF-Zuflüsse in Rücknahmen übergehen und das Enterprise-Kaufinteresse nachlässt

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Laut NYDIG ist Bitcoin seit seinem Hoch im Oktober 2025 von rund 126.000 US-Dollar bis zum 19. Juni um etwa 52% gefallen und befindet sich damit in einer Phase, die die Firma als Kontraktion beschreibt. Zwei strukturelle Nachfragetreiber, die Bitcoin im Verlauf von 2025 gestützt haben – Nettozuflüsse bei Spot-Bitcoin-ETFs und Käufe aus Unternehmens-Treasuries – haben sich 2026 deutlich abgeschwächt. Die ETFs haben sich von stetigen Zuflüssen hin zu erhöhter Volatilität verlagert: Die wöchentlichen Rückgaben erreichen 15.000-25.000 BTC. Gleichzeitig hat sich der Unternehmenszukauf auf eine kleine Zahl von Firmen konzentriert, während einige Miner auf Netto-Verkäufe umschwenken.

Historisch zeigt Bitcoin von Mai bis September eine schwache Saisonalität, wobei August und September im Durchschnitt negative Renditen aufweisen. Vor diesem Hintergrund aus Kontraktion und saisonaler Schwäche warnte NYDIG, dass die Abwärtsrisiken fortbestehen; ein mögliches Aufwärtspotenzial hängt davon ab, dass sich die ETF-Zuflüsse stabilisieren und die Bestände an Stablecoins unverändert bleiben.

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