Binance.US hat eine Führungsänderung bekannt gegeben, da die Krypto-Handelsplattform ihre Managementstruktur stärken möchte und sich auf die Erweiterung ihrer Präsenz und Dienstleistungen für Krypto-Investoren in den Vereinigten Staaten konzentriert.
Laut dem offiziellen Binance-Blog vom 11. März kündigte das Unternehmen die Ernennung von Stephen Gregory zum Chief Executive Officer (CEO) an, wirksam ab dem 9. März 2026. Gregory verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und dem Wachstum regulierter Kryptowährungsinfrastrukturunternehmen.
Zuvor leitete er Currency.com als US-CEO. Gregory, der auch Jurist ist, ist bekannt für sein Wissen über regulatorische Fragen und die Einhaltung digitaler Vermögenswerte und hat Compliance-Führungspositionen bei Gemini und CEX.IO innegehabt.
Wie Gregory sagte: „Ich fühle mich geehrt, das Binance.US-Team zu führen, während wir das nächste Kapitel für die beste Plattform für US-Krypto-Investoren schreiben.“ Gregory fügte hinzu: „Die Marke Binance.US ist äußerst mächtig, mit einem Gründer, Changpeng Zhao (CZ), der kontinuierlich dafür eintritt, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen.“
Die Ernennung erfolgt, während Norman Reed von seiner Position als CEO zurücktritt und in eine beratende Rolle bei Binance.US wechselt.
Außerdem gab Binance.US bekannt, dass im vergangenen Jahr neue Funktionen wie Boost, Staking und ein neues Empfehlungsprogramm auf ihrer Plattform eingeführt wurden. Diese Funktionen ermöglichen es Nutzern, andere einzuladen, Belohnungen zu erhalten und Krypto zu staken, um Renditen zu erzielen.
Damit beabsichtigt das Unternehmen, seine Earn-Dienste auszubauen, ein Staking-Produkt, das Kunden ermöglicht, passiv von ihren Krypto-Beständen zu profitieren. Zudem möchte es neue Wege schaffen, damit Nutzer DeFi und andere blockchain-basierte Finanzdienstleistungen nutzen können.
Mit der Führungsänderung fallen auch die jüngsten rechtlichen Entwicklungen bei Binance zusammen. Ende Februar untersagte ein US-Gericht der Börse, von Kunden zu verlangen, Krypto-bezogene Schadensersatzforderungen durch private Schiedsverfahren zu klären, und erlaubte ihnen, Fälle vor Gericht zu verfolgen. In einem separaten US-Gerichtsverfahren wurden Ansprüche abgewiesen, die behaupteten, Krypto-Transaktionen auf der Plattform seien mit 64 Terroranschlägen verbunden.
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