Laut dem neuesten Bericht von Arkham, der am 8. Mai veröffentlicht wurde, wurden die zehn vermögendsten On-Chain-Kryptowährungshalter im Jahr 2026 anhand von öffentlich einsehbaren Blockchain-Daten identifiziert. Satoshi Nakamoto bleibt der unangefochtene Spitzenreiter mit rund 89 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-Beständen, die vollständig aus dem Mining zwischen 2009 und 2010 stammen – auf etwa 22.000 Adressen verteilt – und ihn in den globalen Top-25-Rang beim Vermögen einordnet.
Der Bericht hob mehrere tragische Fälle verlorener privater Schlüssel hervor: James Howells, ein IT-Arbeiter aus Wales, hält ungefähr 650 Millionen US-Dollar in 8.000 BTC, die 2010 gemined wurden, ist jedoch nicht in der Lage, darauf zuzugreifen, da eine weggeworfene Festplatte mit seinen privaten Schlüsseln mittlerweile in einem Deponiegelände vergraben ist. Rain Lohmus, ein estnischer Bankier, hält 589 Millionen US-Dollar in 250.000 ETH aus einer ICO-Investition im Jahr 2014, kann aber wegen verlorener privater Schlüssel nicht auf die Gelder zugreifen. Stefan Thomas, ein früher Bitcoin-Entwickler, hält 569 Millionen US-Dollar in 7.002 BTC, die in einer IronKey-Hardware-Wallet gespeichert sind, hat aber nur noch zwei verbleibende Passwortversuche, bevor die Daten dauerhaft gelöscht werden.