Die Untersuchung von Eduardo Taiano zu Libra-Token-Flows in Argentinien ist ins Stocken geraten, weil der Spezialisierte Staatsanwaltschaft für Cyberkriminalität (UFECI) nicht über die erforderliche Software verfügt, um eine technische Analyse der an der Token-Emission beteiligten Wallets abzuschließen. Taiano, der als öffentlicher Staatsanwalt mit dem Verfahren betraute Ermittler, bat UFECI, Wallet-Bewegungen im Gesamtwert von über 4,78 Millionen US-Dollar zwischen dem 3. Februar und dem 13. Februar zu analysieren. Im April antwortete UFECI, dass es die Anfrage nicht erfüllen könne, weil Lizenzen für die nötige Software fehlten, um technologische Plattformen zu untersuchen und technische Berichte vorzubereiten. Die Prüfung betrifft den von Argentiniens Präsident Javier Milei beworbenen Libra-Token; Abgeordnete drängen nun darauf, dass der Generalstaatsanwalt Eduardo Casal Mittel bereitstellt, um die Untersuchung wieder aufzunehmen.
UFECI reagiert im April auf die Anfrage von Taiano
Lokalberichten zufolge sandte Taiano im Zusammenhang mit dem Libra-Token eine Anfrage an UFECI, um die Untersuchung zu Wallet-Bewegungen zu vertiefen, die zwischen dem 3. Februar und dem 13. Februar von relevanten Wallets vorgenommen wurden. Im April antwortete UFECI auf die Anfrage von Taiano und erklärte, dass es sie aufgrund des Mangels an erforderlicher Software nicht erfüllen könne. Das Amt betonte, es fehle an den nötigen Softwarelizenzen, um dieser Anfrage nachzukommen, und dies werde man tun, sobald es möglich sei. UFECI habe zuvor ähnliche Anfragen bearbeitet, weil es eine zeitlich befristete Demo-Version einer solchen Software genutzt habe, die aber bereits abgelaufen sei.
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Abgeordnete senden Brief an Generalstaatsanwalt Eduardo Casal
Eine Gruppe von Abgeordneten sandte einen Brief an Eduardo Casal, den Generalstaatsanwalt Argentiniens, und forderte eine schnelle Zuweisung der Mittel, die nötig seien, um die Untersuchung fortzusetzen. Maximiliano Ferraro, Präsident der früheren Libra-Kongresskommission, sagte, es sei „nicht hinnehmbar, dass die gerichtliche Untersuchung zum Libra-Fall ins Stocken gerät, weil spezialisierten Einheiten die notwendigen Ressourcen oder technologischen Werkzeuge fehlen, um den Geldfluss nachzuverfolgen und die beteiligten virtuellen Wallets zu analysieren“. Ferraro hob hervor, dass die Untersuchung von besonderer Bedeutung sei, da möglicherweise eine Präsidentschaftsbeteiligung an diesen Ereignissen im Raum stehe. „Das Fehlen von Mitteln darf nicht zur Ausrede werden, um ein Verfahren zu blockieren oder ein Hindernis zu sein, um die Wahrheit zu erfahren und Gerechtigkeit zu verweigern“, schloss Ferraro.
Libra Trust bereitet Fördergelder vor November vor
Der Libra Trust, finanziert vom CEO von Kelsier Ventures, Hayden Davis, der die Verkaufserlöse von Libra verwendet, soll angeblich noch vor November Fördergelder an argentinische Unternehmen ausschütten.
FAQ
Was wollte Eduardo Taiano von der UFECI in Bezug auf die Libra-Token-Untersuchung wissen?
Eduardo Taiano bat UFECI, eine technische Analyse der Wallet-Bewegungen im Gesamtwert von über 4,78 Millionen US-Dollar zwischen dem 3. Februar und dem 13. Februar durchzuführen, im Rahmen seiner Untersuchung zu dem von Argentiniens Präsident Javier Milei beworbenen Libra-Token.
Warum konnte UFECI die Anfrage von Eduardo Taiano nicht abschließen?
Im April antwortete UFECI, dass es die Anfrage von Taiano nicht erfüllen könne, weil es an den erforderlichen Softwarelizenzen fehle, die für die Untersuchung technologischer Plattformen und die Erstellung technischer Berichte notwendig seien. Das Amt habe zuvor eine zeitlich befristete Demo-Version einer solchen Software genutzt, diese Version sei aber abgelaufen.
Welche Maßnahme ergriffen Abgeordnete in Bezug auf die ins Stocken geratene Libra-Untersuchung?
Eine Gruppe von Abgeordneten sandte einen Brief an den Generalstaatsanwalt Argentiniens Eduardo Casal und bat um eine schnelle Zuweisung der Mittel, die nötig seien, um die Untersuchung fortzusetzen. Maximiliano Ferraro bezeichnete das Stocken als „nicht hinnehmbar“ aufgrund von Ressourcenmangel.