Apple kündigt Preiserhöhungen für MacBook und iPad an, AAPL stürzt um 5,22 % ab.

Apple hat am 25. Juni offiziell eine umfassende Preiserhöhung für MacBook und iPad angekündigt, mit Erhöhungen von 100 bis 300 US-Dollar. Die AAPL-Aktie schloss am selben Tag um 5,22 % niedriger bei etwa 277,79 US-Dollar, der größte Tagesverlust seit Februar dieses Jahres. Laut CNBC liegt der Grund für die Preiserhöhung darin, dass globale Speicherhersteller ihre Produktionskapazitäten in großem Umfang auf High-Bandwidth Memory (HBM) verlagern.

MacBook Pro 1TB von 1.699 US-Dollar auf 1.999 US-Dollar gestiegen, AAPL schließt 5,22 % niedriger

Nach einer kurzen Ausfallzeit für die Aktualisierung der Apple-Website wurden die neuen Preise der wichtigsten Produkte bekannt gegeben:

MacBook Neo Einstiegsmodell von 599 US-Dollar auf 699 US-Dollar (+100 US-Dollar); MacBook Air 512GB von 1.099 US-Dollar auf 1.299 US-Dollar (+200 US-Dollar); MacBook Pro 1TB von 1.699 US-Dollar auf 1.999 US-Dollar (+300 US-Dollar); iPad Air 128GB von 599 US-Dollar auf 749 US-Dollar (+150 US-Dollar); iPad Pro Wi-Fi 256GB von 999 US-Dollar auf 1.199 US-Dollar (+200 US-Dollar).

Die AAPL-Aktie schloss um 5,22 % niedriger bei etwa 277,79 US-Dollar, der größte Tagesverlust seit Februar dieses Jahres.

Counterpoint Research-Daten: Allgemeine Speicherpreise in den letzten drei Quartalen um das Vierfache % gestiegen

Daten von Counterpoint Research zeigen, dass die Preise für allgemeine Speicher und Speicherplatz in den letzten drei Quartalen um das Vierfache gestiegen sind. Globale Speicherhersteller verlagern ihre Produktionskapazitäten in großem Umfang auf das margenstarke HBM, um die Nachfrage von AI-Servern wie NVIDIA zu decken. Die Bruttomarge von Micron stieg im letzten Quartal von 39 % im Vorjahr auf 84,9 %.

Analysten warnen, dass diese Kostenwelle die Herstellungskosten jedes iPhones um etwa 200 US-Dollar erhöht. Um Apple Intelligence und die neue Siri reibungslos ausführen zu können, müssen zukünftige iPhone-Modelle voraussichtlich auf 12 GB RAM aufgerüstet werden.

Apple erklärt, die Kostenabsorption sei am Limit – Tim Cook bezeichnet die Situation als „Jahrhunderthochwasser“

Apple erklärte in einer offiziellen Stellungnahme: „Die Unterhaltungselektronikindustrie steht vor beispiellosen Herausforderungen. Die rasche Expansion von KI-Rechenzentren hat eine außergewöhnliche Nachfrage nach Speicher und Speicherplatz ausgelöst. Wir haben noch nie gesehen, dass Komponentenpreise so schnell und so stark gestiegen sind.“ Apple erläuterte, das Unternehmen habe die Kosten bis zum Äußersten absorbiert, und man habe nun eine Phase erreicht, in der „begonnen werden muss, die Preise einiger Produkte zu erhöhen“.

CEO Tim Cook sagte bereits letzte Woche in einem Exklusivinterview mit dem Wall Street Journal, die aktuelle Lieferkettenkrise sei ein „Jahrhunderthochwasser (a hundred-year flood)“. In seiner über 40-jährigen Karriere in der Elektronikbranche habe er noch nie eine derart extreme Situation erlebt, und das Unternehmen könne die Verbraucher nicht länger vollständig vor den explodierenden Kosten schützen.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind die konkreten Preiserhöhungen für MacBook und iPad von Apple?

Laut CNBC hat Apple folgende Preiserhöhungen angekündigt: MacBook Neo Einstiegsmodell +100 US-Dollar (599→599→699); MacBook Air 512GB +200 US-Dollar (1.099→1.099→1.299); MacBook Pro 1TB +300 US-Dollar (1.699→1.699→1.999); iPad Air 128GB +150 US-Dollar (599→599→749); iPad Pro Wi-Fi 256GB +200 US-Dollar (999→999→1.199).

Was ist die grundlegende Ursache für den drastischen Anstieg der Speicherpreise?

Daten von Counterpoint Research zeigen, dass die Preise für allgemeine Speicher und Speicherplatz in den letzten drei Quartalen um das Vierfache gestiegen sind. Der grundlegende Grund ist, dass globale Speicherhersteller ihre Produktionskapazitäten in großem Umfang auf High-Bandwidth Memory (HBM) verlagern, um die Nachfrage von KI-Servern wie NVIDIA zu decken, was zu einer Verknappung des Angebots an allgemeinen Speichern für Unterhaltungselektronik und einem starken Anstieg der Kosten führt.

Warum warnen Analysten vor einem Anstieg der iPhone-Herstellungskosten um etwa 200 US-Dollar?

Analysten weisen darauf hin, dass zukünftige iPhone-Modelle voraussichtlich auf 12 GB RAM aufgerüstet werden müssen, um Apple Intelligence und die neue Siri reibungslos ausführen zu können. Der drastische Anstieg der Speicherkosten hat direkt die Beschaffungskosten für 12 GB RAM erhöht, was die Herstellungskosten jedes iPhones um etwa 200 US-Dollar steigen lässt.

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