Laut Anchorage Digital führte die bundesstaatlich zugelassene US-Kryptowährungsbank am 22. Juni eine Plattform für Einlagen-Tokens ein, die darauf ausgelegt ist, regulierten Finanzinstituten rund um die Uhr Blockchain-basierte Zahlungs- und Abwicklungsdienste bereitzustellen, ohne die bestehende Kernbankinfrastruktur zu ersetzen.
Einlagen-Tokens funktionieren als digitale Abbildungen von Kundeneinlagen auf der Blockchain, während die tatsächlichen Gelder weiterhin auf konventionellen Bankkonten verwahrt werden. Im Gegensatz zu Stablecoins, die von nichtbanklichen Organisationen ausgegeben werden, werden Einlagen-Tokens direkt von regulierten Banken erstellt und entsprechen bestehenden Kundeneinlagen, sodass die Kundengelder im versicherten Bankensystem verbleiben. Anchorage Digital verfügt über eine nationale Treuhandlizenz vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) und positioniert sich damit als bundesweit regulierter Verwahrer, der diese Infrastruktur anderen regulierten Institutionen anbietet.