KI-Aktien werden trotz Kursgewinnen mit niedrigen Bewertungen gehandelt, Analyst warnt vor dem Risiko einer Datenzentrum-Blase

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Laut Business Insider hat der Marktexperte Tom Essaye kürzlich darauf hingewiesen, dass künstlich niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnisse (Price-to-Earnings, P/E) bei KI-bezogenen Aktien ein Signal für bestehende Anlegerbedenken hinsichtlich einer abkühlenden Entwicklung beim Bau von Rechenzentren sein könnten. Während große Indizes wie der S&P 500 bei 21,5x dem erwarteten P/E handeln, weisen mehrere KI-Chiphersteller niedrigere Bewertungen auf: Nvidia bei 21x, obwohl es in den letzten 12 Monaten um 44% zugelegt hat, Micron bei nur 10x mit einem Anstieg von 770% und Broadcom bei 24x, nachdem es um 51% gestiegen ist.

Essaye warnte, dass es zu Kettenreaktionen bei Bestellstornierungen entlang der Lieferkette kommen könnte, falls die KI-Adoption enttäuscht und große Cloud-Anbieter wie Alphabet ihre Investitionen in die Infrastruktur zurückfahren. Der Rückgang der Oracle-Aktie um 25% seit dem 1. Juni zeigt, wie stark die Anlegerunruhe wegen steigender Rechenzentrums-Investitionen (Capital Expenditures) zunimmt.

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