KI-Produktivitätsgewinne werden sich nur langsam entfalten, Erosion der Steuerbasis verschärft die US-Schuldenkrise: Bericht

Laut einem Bericht der Guolian Minsheng Securities vom 17. Juni wird künstliche Intelligenz kurzfristig Schwierigkeiten haben, die Belastungen durch die US-Staatsverschuldung zu bewältigen. Ende 2025 belief sich die US-Staatsverschuldung auf nahezu 38 Billionen US-Dollar, während die Netto-Zinszahlungen sich 1 Billion US-Dollar annähern. Der Bericht stellte fest, dass Produktivitätsgewinne durch KI nur langsam spürbar werden: Prognosen der University of Pennsylvania zufolge wird KI im Zeitraum 2026 bis 2027 lediglich 0,05 bis 0,1 Prozentpunkte zum Wachstum der gesamten Faktorproduktivität beitragen, bevor es erst in den frühen 2030er-Jahren auf ungefähr 0,2 Prozentpunkte ansteigt. Zudem bündelt KI Kapitalgewinne und schwächt die Steuerbasis; Einkommens- und Lohnsteuern aus Privatpersonen machen etwa 85% der Bundes-Einnahmen aus, stehen jedoch unter Druck durch KI-bedingte Verdrängung von Arbeitskräften. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass die US-Schuldenkrise kurzfristig weiterhin eine große strukturelle Hürde darstellt.
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